16-07-29 - olympic-rings-1126613_1280 - pixabay_Beitrag

Olympia

[F] Allgemein wird ja heute Olympiade im Sinne von ›Olympische Spiele‹ gebraucht, doch eigentlich ist dies doch falsch, insofern das Wort einen Zeitraum von vier Jahren bezeichnet, vgl. Dekade ›zehn Jahre‹. Seit wann gibt es denn diesen Wortgebrauch?

[A] In früheren Jahrhunderten war Olympiade im Sinne ›Zeitraum von vier Jahren‹ allgemein geläufig, jedenfalls in der Bildungssprache, und man verstand den Ausdruck als Zeitrechnung und begriff darunter also auch bestimmte Jahre.

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16-08-23 - pet-639503_1280 - pixabay_Startseite

Frage der Woche

[F] Welche Erklärung haben Sie für den Ausdruck, der ja doch recht oft zu hören ist: jemand sei bescheuert? Was hat er mit scheuern zu tun, denn wenn etwas gescheuert ist, ist es doch sauber und hübsch?

[A] Das Adjektiv bescheuert ist offenbar vom Verb scheuern abzuleiten, in der Weise, wie sie vom Deutschen Universalwörterbuch A–Z (Dudenverlag 2007) kurz dargestellt wird: scheuern konnte bzw. kann auch die Bedeutung ›prügeln‹ haben, das heißt: »jemanden so lange prügeln, bis er den Verstand verloren hat (salopp)«.

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16-06-27_Dingolfing_Startseite

Auszeichnung

Mit jeweils einem kostenlosen Jahresabonnement der Zeitschrift Der Sprachdienst würdigte die Gesellschaft für deutsche Sprache die herausragenden Leistungen von Anna-Maria Scharf und Fabian Schmerbeck, Absolventen des Gymnasiums Dingolfing, im Fach Deutsch.

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Medienpreisträger 2016

Medienpreis

Am 28. Mai 2016 wurden im Kurhaus Wiesbaden der Medienpreis für Sprachkultur, der Hans-Oelschläger-Preis sowie der Alexander-Rhomberg-Preis verleihen. Preisträger sind Dieter Hallervorden, Andreas Bourani, Peter Kloeppel und Dorothee Torebko. Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung, klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie und erhalten Sie einen Eindruck von der festlichen Verleihung.

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16-06-22 - art-162746 - pixabay_Startseite

Zeit-Wort

Zeit-Wort

Schmähen

Ein einzelner Mann verschärfte die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. Er tat dies in seiner beruflichen Funktion, nicht als Privatmann. Doch dieser Mann ist nicht etwa Politiker – nein, er ist Satiriker. Und als solcher verfasste er ein Gedicht, das das Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei nachhaltig beeinflusst hat: seine »Schmähkritik«.

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16-03-24 - Fotolia_88472652_M© adrian_ilie825_Startseite

Beliebteste Vornamen

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die beliebtesten Vornamen 2015 ermittelt und präsentiert eine Überraschung. Der Name Jonas belegte bei den am häufigsten vergebenen Erstnamen erstmalig die Spitzenposition. In der Gesamtliste machen zwei alte Bekannte das Rennen: Sophie und Maximilian. Da es in Deutschland keine amtliche Vornamensstatistik gibt, übernimmt das Statistische Bundesamt nun regelmäßig die Hitliste der GfdS in sein Jahrbuch. Ganz neu ist die Liste der häufigsten türkisch-arabischen Vornamen.

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© Foto: Bundesregierung/Kugler

Digitale Medien

Welche Bedeutung hat die digitale Revolution für das Buch und den Kulturauftrag der Bundesregierung? Sollen digitale Medien in den Deutschunterricht integriert werden? Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters stellt sich den Fragen des Vorsitzenden der Gesellschaft für deutsche Sprache, Prof. Dr. Peter Schlobinski.

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Nächste Termine

09.09.2016, Ganztägig, Vilnius: Prof. Dr. Wolfgang Pöckl, Innsbruck

Fremde und eigene Sprachen. Linguistische Perspektiven

09.09.2016, 14:00 Uhr, Saarbrücken: Carmen Neis, M. A., Gießen

Korrektur oder Feedback? Sprache richtig einsetzen!

15.09.2016, 17:00 Uhr, Dresden: Dr. Ruth Geier, Leipzig

„Tatort Sprache“ oder „Wie Sprachanalysen Täter entlarven können“

15.09.2016, 17:00 Uhr, Vilnius: Dr. Charlotte Wollermann, Duisburg-Essen

Mensch-Maschine-Interaktion: Studien zur Wahrnehmung von Unsicherheit

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