Der Rat des Anti-Ratgebers. Über Paradoxien in der Selbsthilfeliteratur

Dr. Wim Peeters, Hagen
Datum
20.09.2017
20:00 Uhr
Eine Veranstaltung von:

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Seit der Entstehungszeit der modernen Erfolgs- und Glücksratgeberliteratur erscheinen regelmäßig Anti-Ratgeber.

Bücher wie Jolys „Handbuch des Aufsteigers“ (1867), Tietjens’ „Desuggestion“ (1928) oder Greenburgs „Die Kunst, sich schlecht zu fühlen“ (1966) als Vorläufer von Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ (1983) stellen sich der üblichen Logik der Selbsthilfeliteratur entgegen:

Sie parodieren, entlarven, raten ab oder mahnen zu mehr Realismus, Stoizismus oder sogar Weisheit.

Dabei verstehen sie sich häufig immer noch als Anleitung zur Lebenserleichterung und führen, vielleicht unbeabsichtigt, die Paradoxien des Selbsthilfegenres umso klarer vor.

Zweigvorsitzender: Lukas Hermann
E-Mail: lukas.hermann@tu-dortmund.de