Wie schreiben die Migranten? Sprachliche und ästhetische Position der ’neuen deutschen Literatur‘

Dr. Anna Stolarczyk-Gembiak, Konin
Datum
07.04.2017
16:00 Uhr
Eine Veranstaltung von:

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Zweigvorsitzender: Prof. Dr. Roman Lewicki
Forum Linguarum – Forschungsstelle für Sprachen und Kulturen
Ul. Prusa 1/53, 50 319 Wroc?aw/Polen
E-Mail: rolewicki@gmail.com

Abstract

Im Mittelpunkt der Reflexion bleiben Migrantenschriftsteller, die sich eine souveräne Position in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur erarbeitet haben.

Man nennt sie deutsche Autoren nichtdeutscher Herkunft. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, haben unterschiedliche Biographien, nur eins vereint sie: Alle sind geprägt durch die Erfahrung der Heimat- und parallel Kulturverortung.

Ist diese Erfahrung in den Werken wahrzunehmen? Schreiben die Migrantenschriftsteller anders als die in Deutschland geborenen Autoren? Sind Sie auf dem Weg, eine ’neue‘ deutsche Literatur oder Literatur ‚des dritten Raumes‘ zu schaffen? Die Fragen werden im Rahmen des Beitrags zur Diskussion gestellt und mit Beispielen erörtert.