Einfache und Leichte Sprache

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Damit Texte möglichst verständlich sind, sollten sie sinnvoll gegliedert und logisch aufgebaut sein, die Sätze sollten kurz und einfach und die Wörter geläufig sein. Für manche Menschen sind verständliche Texte auf standardsprachlichem Niveau allerdings zu schwierig, beispielsweise weil sie aufgrund einer Behinderung oder aus anderen Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben. Für diese Menschen gibt es vereinfachte Varianten des Deutschen: die Leichte Sprache und die Einfache Sprache.

Die Leichte Sprache weist den geringsten Schwierigkeitsgrad auf; entsprechende Texte sind nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich oft stark vereinfacht und enthalten deutlich mehr Erklärungen als standardsprachliche Texte. Sie sind gekennzeichnet durch einen reduzierten Wortschatz sowie einen einfachen Satzbau.

Einfache Sprache steht zwischen Leichter Sprache und Standardsprache. Bei der Einfachen Sprache gelten ähnliche Regeln wie bei der Leichten Sprache, sie sind dort aber etwas weniger streng anzuwenden. Es gibt einen größeren zulässigen Wortschatz und Sätze können etwas komplexer sein.

Texte in Leichter und Einfacher Sprache ermöglichen den entsprechenden Adressatenkreisen Teilhabe an Gesellschaft und Politik. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Inklusion und Barrierefreiheit und stellen ein unverzichtbares Zusatzangebot zu standardsprachlichen Texten dar.

Die GfdS sieht es als eine ihrer Aufgaben an, Texte in Leichte und in Einfache Sprache zu übersetzen.

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