Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Leichter Sprache

Das ist die GfdS:

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ist ein Verein.
Die Abkürzung von dem Verein ist: GfdS.
Die GfdS kümmert sich um die deutsche Sprache.
Die Zentrale der GfdS ist in Wiesbaden.
Das ist die Hauptstadt von Hessen. Die GfdS gibt es schon über 70 Jahre.

Die GfdS möchte:

  • Menschen die deutsche Sprache nahebringen
  • die deutsche Sprache pflegen
  • die Entwicklung der Sprache kritisch beobachten
  • Menschen bei sprachlichen Fragen beraten

Die GfdS bekommt Geld für ihre Arbeit von:

  • der Bundes-Regierung
  • den Bundes-Ländern
  • einem Förder-Kreis

Das macht die GfdS:

Die GfdS bietet eine Sprach-Beratung an.
Mitglieder brauchen für die Beratung nichts zu zahlen.
Auch andere Menschen können der GfdS Fragen stellen.
Sie müssen aber für die Beratung zahlen.

Mitgliedschaft in der GfdS:

Bei der GfdS kann man Mitglied werden.
Mitglieder der GfdS sind zum Beispiel:

  • Privat-Personen
  • Unternehmen
  • Behörden
  • Einrichtungen

Die Mitglieder können aus Deutschland sein.
Sie können aber auch aus dem Ausland sein.

Hier können Sie Mitglied werden

Das sind die Aufgaben der GfdS:

Die GfdS beantwortet Ihre Fragen zur Sprache

Vielleicht haben Sie eine Frage zur Rechtschreibung.
Sie möchten also wissen:
Wie schreibe ich ein Wort richtig?

Oder Sie haben eine andere Frage zu einem Wort.
Sie möchten zum Beispiel wissen:
Was bedeutet das Wort?
Oder: Woher kommt das Wort?

Oder Sie wollen wissen:
Ist der Satz so richtig?
Kann man das so sagen?

Oder Sie wollen:
Frauen sollen in der Sprache sichtbar sein.
Und sie fragen sich:
Wie geht das am besten?

Dann können Sie die GfdS anrufen.

Hier können Sie anrufen: 09001 888 128.
Diese Nummer kostet Geld.
Sie zahlen 1,86 Euro pro Minute.

Die GfdS beantwortet auch Ihre Fragen zu Vornamen.

Vielleicht wollen Sie wissen:
Welche Bedeutung hat der Vorname?
Ist dieser Vorname in Deutschland erlaubt?

Dann können Sie die GfdS anrufen.

Oder Sie wollen etwas über die deutsche Sprache lernen.

Dann können Sie einen Vortrag von der GfdS anhören.
Oder Sie können ein Seminar der GfdS besuchen.
Da lernt man zum Beispiel:

  • die Komma-Regeln und die Rechtschreib-Regeln
  • die Regeln der deutschen Grammatik
  • die Regeln für verständliche Gesetze
  • die Regeln für verständliche Briefe von Behörden
  • die Regeln für verständliche andere Texte
  • die Regeln für Leichte Sprache
  • die Regeln für Einfache Sprache

Die GfdS beschäftigt sich auch mit vielen anderen Themen.

Sie beschäftigt sich zum Beispiel mit:

Redaktions-Stab der GfdS beim Deutschen Bundestag

Die GfdS arbeitet auch in Berlin.
Sie hat ein Team beim Deutschen Bundestag.
Das Team heißt: Redaktions-Stab.

Dieses Team hat folgende Aufgaben:

  1. Das Team macht Gesetze und andere Texte verständlicher.
  2. Das Team berät den Bundestag bei Fragen zur deutschen Sprache.
    Es beantwortet die Fragen von
    – der Verwaltung vom Deutschen Bundestag
    – Abgeordneten und ihren Büros
    – den Fraktionen
    Fraktionen sind Gruppen von Abgeordneten.
    Die Abgeordneten einer Fraktion gehören in der Regel derselben Partei an.
  3. Das Team schreibt Texte in Leichter Sprache.
    Und es schreibt Texte in Einfacher Sprache.
  4. Das Team gibt Seminare zu verschiedenen sprachlichen Themen.

Themen der GfdS

Die GfdS beschäftigt sich mit vielen Themen im Bereich Sprache.

  • Sie beantwortet zum Beispiel Fragen zum Thema Sprache.
  • Sie gibt Seminare.
  • Und sie übersetzt Texte in Leichte Sprache oder in Einfache Sprache.

Die GfdS untersucht bestimmte Fragen.
Sie arbeitet wissenschaftlich.
Und sie arbeitet praktisch.

Sie beschäftigt sich unter anderem mit:

Verständliche Sprache

Die GfdS möchte:

  • Texte sollen verständlich sein.
  • Gesetze sollen verständlich sein.
  • Und Briefe von Behörden sollen verständlich sein.

Viele Menschen sollen diese Texte verstehen können.

Manche Menschen brauchen besonders einfache Texte,
zum Beispiel:

  • Menschen mit einer Behinderung
    Sie brauchen Texte in Leichter Sprache.
  • Menschen mit Lese-Schwierigkeiten
    Sie brauchen Texte in Einfacher Sprache.

Bürgernahe Verwaltungs-Sprache

Briefe von Behörden sind oft schwer zu verstehen.
Manchmal liegt das an bestimmten Wörtern.
Aber auch die Sätze sind oft lang und schwierig.

Der Grund für die schwierige Sprache ist:
Die Behörden beziehen sich auf Gesetze.

Die Behörde sagt zum Beispiel:
Sie brauchen einen Ausweis.
Dafür müssen Sie einen Antrag stellen.

Oder:

Sie sind zu schnell gefahren.
Deshalb müssen Sie Strafe zahlen.

Dabei verwenden die Behörden die Sprache aus Gesetzen.
Gesetze sind aber häufig schwer zu verstehen.
Denn die Sprache in Gesetzen ist anders als normale Sprache.

Die Briefe von Behörden müssen aber nicht so schwierig sein.
Denn es gibt die bürgernahe Verwaltungs-Sprache.

Dabei geht es darum:
Die Menschen sollen die Briefe von Behörden verstehen.
Deshalb sind die Briefe möglichst einfach geschrieben.
Es gibt nicht so viele schwierige Wörter.
Und die Sätze sind kurz.

Verständliche Gesetze

Gesetze sind oft schwer zu verstehen.
Die Sprache in Gesetzen ist anders als normale Sprache.
Es gibt zum Beispiel ganz lange Sätze.
Und es kommen schwierige Wörter vor.
Und es gibt viele Verweise.

In einem Gesetz steht zum Beispiel:
»Die Verpflichtung nach § 5 Absatz 1 besteht für …«
§ ist das Zeichen für Paragraf.
Paragraf ist ein kurzer Abschnitt in einem Gesetz.

Hier muss man erst gucken:
Was steht in § 5 Absatz 1?
Sonst kann man die Stelle in dem Gesetz nicht verstehen.

Die GfdS möchte:
Gesetze sollen so verständlich wie möglich sein.
Darum kümmert sich das Team der GfdS beim Deutschen Bundestag.
Das Team soll Gesetze verständlicher machen.

Gesetze dürfen aber nicht zu einfach werden.
Gesetze können zum Beispiel nicht in Leichter Sprache sein.

Der Grund dafür ist:

  1. Die Regeln in Gesetzen müssen ganz genau sein.
    Deshalb müssen in Gesetzen oft viele Einzelheiten stehen.
  2. Die Regeln müssen eindeutig sein.
  3. Die Regeln sind ganz allgemein geschrieben.
    Denn sie sollen für viele Fälle im Leben gelten.
    Es gibt aber nur ganz wenige Beispiele.
    Deshalb weiß man manchmal nicht:
    Gilt diese Regel auch für meinen Fall?
  4. Manchmal gibt es in verschiedenen Gesetzen ähnliche Regeln.
    Dann sind auch die Wörter oder Sätze gleich.
    In einem neuen Gesetz kann also nicht alles einfacher sein.
  5. Gesetze beziehen sich oft auf Stellen in anderen Gesetzen.
    Dann muss man in die anderen Gesetze gucken.

Ein Gesetz kann also nicht in Leichter Sprache sein.
Aber ein Text über ein Gesetz kann in Leichter Sprache sein.

Der Text in Leichter Sprache erklärt dann:
Worum geht es in dem Gesetz?
Welche Regeln stehen in dem Gesetz?
Für wen sind diese Regeln wichtig?

Die GfdS schreibt auch solche Texte in Leichter Sprache.

Leichte Sprache und Einfache Sprache

Die GfdS übersetzt Texte in Leichte Sprache.
Und sie schreibt neue Texte in Leichter Sprache.
Außerdem übersetzt die GfdS Texte in Einfache Sprache.
Und sie schreibt neue Texte in Einfacher Sprache.

Und die GfdS fragt zum Beispiel:

  • Sind die Regeln für die Leichte Sprache richtig?
  • Was ist der Unterschied zwischen Leichter Sprache und Einfacher Sprache?
  • Für wen ist Leichte Sprache gut?
  • Für wen ist Einfache Sprache gut?

Leichte Sprache

Leichte Sprache ist gut für Menschen mit einer geistigen Behinderung.
Sie ist manchmal aber auch für andere Menschen gut.
Leichte Sprache ist einfacher als normale Sprache.

Die normale Sprache heißt auch: Standard-Sprache.

Leichte Sprache kann man besser verstehen.
Sie ist noch einfacher als Einfache Sprache.
Bei der Leichten Sprache gibt es Regeln.

Zum Beispiel:
In der Leichten Sprache sind die Sätze ganz kurz.
Es gibt am besten nur einfache Wörter.
Schwere Wörter müssen erklärt werden.
Die Schrift ist größer.
Und es gibt Bilder.

Eine Prüfgruppe soll die Texte in Leichter Sprache prüfen.
In der Prüfgruppe sind Menschen mit geistiger Behinderung.
Sie lesen die Texte.
Sie sagen: Das ist gut verständlich.
Oder sie sagen: Das ist zu schwer.
Dann muss der Text einfacher gemacht werden.

Die GfdS findet:
Texte in Leichter Sprache sollen gut sein.
Sie sollen den Regeln für Leichte Sprache entsprechen.
Sie dürfen keine Fehler haben.
Sie sollen in einem guten Deutsch geschrieben sein.

Einfache Sprache

Die Einfache Sprache ist schwieriger als Leichte Sprache.
Sie ist aber einfacher als Standard-Sprache.

Manche Menschen können nicht gut lesen.
Für diese Menschen ist Einfache Sprache gut.
Einfache Sprache ist aber auch für alle anderen Menschen gut.
Durch Einfache Sprache kann man schwierige Informationen besser verstehen.

Auch bei der Einfachen Sprache gibt es Regeln oder Empfehlungen.
Die Sätze dürfen etwas länger sein als bei der Leichten Sprache.
Man darf mehr Wörter verwenden.
Fachwörter und Fremdwörter müssen aber erklärt werden.
Die Schrift kann kleiner sein als bei der Leichten Sprache.
Es muss keine Bilder geben.

Frauen und Männer in der Sprache

Die GfdS möchte:
Frauen sollen in der Sprache zu sehen sein.

Was heißt das?

Man kann zum Beispiel sagen:
Das ist für alle Bürger wichtig.
Mit dem Wort Bürger sind Männer und Frauen gemeint.

Viele denken aber:
Es sind nur Männer gemeint.
Denn Bürger ist die männliche Form.
Es gibt aber auch eine weibliche Form.
Die weibliche Form ist: Bürgerinnen.

Deshalb kann man auch sagen:
Das ist für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig.
Dann sind Frauen und Männer zu sehen.
Das ist gerecht.

Bei manchen Wörtern sieht man nicht:
Damit ist ein Mann gemeint.
Oder damit ist eine Frau gemeint.

Ein solches Wort ist zum Beispiel Mensch.
Ein Mensch kann ein Mann oder eine Frau sein.
Auch Person ist so ein Wort.
Eine Person kann ein Mann sein.
Oder eine Person kann eine Frau sein.
Solche Wörter sind neutral.

Die GfdS findet:
Neutrale Wörter sind gut.
Denn damit werden alle angesprochen.

Manche Menschen sind nicht Mann und nicht Frau.
Oder sie fühlen sich nicht als Mann oder Frau.

Sie fordern:
Auch wir wollen in der Sprache zu sehen sein.
Das ist aber nicht so einfach.

Es gibt einen Vorschlag:
Man soll ein Sternchen mitten im Wort machen.
Zum Beispiel: Bürger*innen.
Damit sind Männer, Frauen und alle anderen gemeint.
Man kann auch einen Doppelpunkt machen.
Zum Beispiel: Bürger:innen.

Die GfdS findet:
Das ist für viele Menschen schwierig.
Viele Menschen verstehen das nicht.
Außerdem ist das gegen die Regeln der deutschen Sprache.

Wort des Jahres

Die GfdS wählt jedes Jahr das »Wort des Jahres«.
Das kann ein Thema aus dem Bereich Politik sein.
Oder es ist ein Thema aus den Bereichen Wirtschaft oder Gesellschaft.

Das Wort ist in dem Jahr wichtig.
Es kann ein neues Wort sein.
Oder es ist ein altes Wort mit einer neuen Bedeutung.
Oder es ist ein sprachlich besonders interessantes Wort.
Das Wort muss aber nicht besonders häufig sein.

Wie wird das Wort des Jahres gewählt?

Die GfdS-Mitarbeiter lesen Artikel in Zeitungen und im Internet.
Sie sammeln Vorschläge für das Wort des Jahres.
Auch alle anderen Menschen können mitmachen.
Jeder kann der GfdS Vorschläge schicken.

Die Vorschläge werden in einer Liste gesammelt.
Auf der Liste stehen am Ende des Jahres ganz viele Wörter.

Anfang Dezember gibt es dann ein Treffen bei der GfdS.
Die GfdS sieht sich die Liste mit den Vorschlägen an.
Und sie wählt 9 weitere Wörter.
Die GfdS veröffentlicht dann diese 10 Wörter.
Sie veröffentlicht auch eine Begründung.
Sie sagt:
Darum haben wir diese Wörter ausgewählt.

Das Wort des Jahres wurde 1971 zum ersten Mal gewählt.
Seit 1977 wird es jedes Jahr gewählt.
Alle Wörter des Jahres stehen auf unserer Internet-Seite.

Zu den Wörtern des Jahres

Haben Sie einen Vorschlag für das Wort des Jahres?

Dann schicken Sie uns bitte Ihren Vorschlag.

Wichtig:
Wir benötigen den Vorschlag bis zum 25. November.

Schreiben Sie bitte:

Ich schlage das folgende Wort für das Wort des Jahres vor:

Wort: _____________________________________

Ich habe das Wort in dieser Zeitung gefunden:

Name der Zeitung: ___________________________________

Ich habe das Wort in der Zeitung von diesem Tag gefunden:

Datum: ___________________________________

Das Wort steht in der Zeitung auf folgender Seite:

Seitenzahl: _________________________________

Ich habe das Wort im Internet gefunden.

Die Internet-Seite heißt:

Name: ___________________________________

Die Internet-Adresse lautet:

Internet-Adresse: ____________________________

Ich war an folgendem Tag auf der Internet-Seite:

Datum: _____________________________________

Sie können Ihren Vorschlag per Post schicken an:

Gesellschaft für deutsche Sprache
Spiegelgasse 7
65183 Wiesbaden

Oder Sie schicken eine E-Mail an:
wort-des-jahres@gfds.de

Vornamen: eine schwierige Entscheidung

Die meisten Eltern überlegen lange:
Wie soll unser Kind heißen?

Der Name soll zum Beispiel:

  • schön klingen
  • zum Nachnamen passen
  • die richtige Länge haben
  • dem Kind keine Probleme machen

Manchmal wollen Eltern einen seltenen Namen.
Oder sie wollen einen ganz besonderen Namen.
Damit kann es aber Probleme geben.

Nach der Geburt müssen die Eltern dem Standesamt sagen:
So soll unser Kind heißen.
Der Name wird in die Geburts-Urkunde eingetragen.
Aber manchmal lehnt das Standesamt den Namen ab.

Das kommt vor bei:

  • seltenen Vornamen
  • bestimmten ausländischen Vornamen
  • Vornamen wie zum Beispiel Mika
    Denn das kann der Name für ein Mädchen sein.
    Es kann aber auch der Name für einen Jungen sein.
  • Vornamen wie zum Beispiel Popcorn
    Denn dieser Name wäre schlecht für das Kind.

Beratung und Gutachten

Die GfdS bietet eine Beratung zu Vornamen an.
Und sie bietet Gutachten zu Vornamen an.

Beratung zu Vornamen

Sie wollen wissen:

  • Was bedeutet ein Vorname?
  • Wo kommt der Vorname her?
  • Kann ich mein Kind so nennen?

Dann können Sie bei der GfdS anrufen.

Die Telefonnummer ist:
0900 1 88 81 28
Diese Nummer kostet Geld.
Sie zahlen 1,86 Euro pro Minute.

Sie erreichen die GfdS:

Montag bis Donnerstag:       von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Freitag:                                  von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Gutachten zu Vornamen

Haben Sie sich für einen Vornamen entschieden?
Aber das Standesamt lehnt den Vornamen ab?
Oder jemand anderes sagt:
So könnt ihr euer Kind doch nicht nennen!

Dann kann die GfdS Ihnen vielleicht helfen.

Die GfdS kann den Vornamen überprüfen.
Die GfdS hat eine Liste mit Namen auf dem Computer.
Auf der Liste sind mehr als 10 Millionen Vornamen.
Und die GfdS hat viele Bücher über Vornamen.
Es sind auch Bücher über ausländische Vornamen dabei.

Manchmal steht in der Liste und den Büchern nichts.
Dann spricht die GfdS mit Fachleuten.
Bei ausländischen Namen fragt sie Fachleute im Ausland.

Manchmal findet die GfdS heraus:
Der Vorname ist so in Ordnung.
Dann schreibt die GfdS ein Gutachten für das Standesamt.
Das Gutachten kostet Geld.

Wichtig:
Das Gutachten ist nur eine Empfehlung für das Standesamt.
Das Standesamt muss sich nicht daran halten.
Aber meist hält sich das Standesamt daran.

So bestellt man das Gutachten

Brauchen Sie ein Gutachten für einen Vornamen?

Das geht so:

1. Sie rufen bei der GfdS an.

Die Telefonnummer lautet:
0900 1 88 81 28
Diese Nummer kostet Geld.
Sie zahlen 1,86 Euro pro Minute.

Sie erreichen die GfdS:

Montag bis Donnerstag:       von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Freitag:                                  von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Sie können auch eine E-Mail an die GfdS schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist:
sekr@gfds.de

Die GfdS will von Ihnen wissen:

  • Zu welchem Vornamen möchten Sie etwas wissen?
  • Ist das Kind ein Mädchen oder ein Junge?
  • Soll das Kind noch andere Vornamen haben?
  • Aus welchem Land ist der Vorname?

2. Die GfdS prüfen den Vornamen.

Manchmal geht die Prüfung ganz schnell.
Die GfdS guckt kurz in die Liste auf dem Computer.
Sie sieht:
Der Vorname ist in Ordnung.

Manchmal dauert die Prüfung länger.
Die GfdS muss zum Beispiel in Büchern nachschauen.
Oder sie muss mit Fachleuten sprechen.

Keine Sorge:
Sie müssen nicht am Telefon warten.
Sie rufen einfach später noch einmal an.

3. Die GfdS schreib das Gutachten für das Standesamt.

Dafür muss sie Folgendes von Ihnen wissen:

  • Ihren Vornamen und Ihren Nachnamen
  • Ihre Adresse
  • Ihre Telefonnummer
  • Ihr zuständiges Standesamt

4. Sie bezahlen das Gutachten.

Sie haben die GfdS angerufen.
Dann kostet das Gutachten 30 Euro.
Oder Sie haben der GfdS eine E-Mail geschrieben.
Dann kostet das Gutachten 35 Euro.

Das Geld überweisen Sie auf unser Konto.
Dazu brauchen Sie die Bank-Verbindung von der GfdS.
Die GfdS nennt Ihnen die Bank-Verbindung

  • am Telefon oder
  • in einer E-Mail

Wichtig:
Bitte füllen Sie das Feld „Verwendungs-Zweck“ aus.
Hier muss der Vorname des Kindes stehen.

5. Die GfdS schickt das Gutachten an Sie ab.

Sie erhalten das Gutachten mit der Post.

Vielleicht möchten Sie:
Das Standesamt soll das Gutachten auch bekommen.
Dann sagen Sie der GfdS das bitte.

Die GfdS schickt dem Standesamt dann das Gutachten.
Das Standesamt bekommt ein Fax von der GfdS.

Grundsätze für ein Vornamen-Gutachten

Leider kann die GfdS nicht für jeden Vornamen ein Gutachten schreiben.
Denn die GfdS arbeitet nach bestimmten Grundsätzen.

Das Wichtigste ist:

  • Das Kind darf durch den Namen keine Probleme bekommen.
    Das heißt:
    Das Kind soll sich mit dem Namen gut fühlen.
    Niemand soll sich über den Namen lustig machen.

Außerdem ist wichtig:

  • Am Namen muss man erkennen:
    Das Kind ist ein Junge.
    Oder:
    Das Kind ist ein Mädchen
    Manchmal kann dabei ein zweiter Vorname helfen.
  • Man muss erkennen:
    Das ist ein Vorname.
  • Der Vorname kommt in Fachbüchern über Namen vor.
    Oder er steht in amtlichen Dokumenten.
    Ein Beleg im Internet reicht nicht aus.

Beispiele

Sie möchten wissen:
Wie sieht ein Gutachten für das Standesamt aus?
Wie sehen andere Informationen zu Vornamen aus?

Hier finden Sie einige Beispiele:
Die Beispiele sind nicht in Leichter Sprache.

Zu den Vornamen-Beispielen

Bitte beachten Sie:
Einige Beispiele sind schon älter.
Manchmal gibt es neue Informationen zu einem Namen.
Die stehen dann auch in Ihrem Gutachten.

Vornamen-Urkunden

Vielleicht möchten Sie etwas Besonderes verschenken.
Sie brauchen zum Beispiel ein Geschenk

  • zur Geburt eines Kindes
  • zur Taufe
  • zu einem Geburtstag
  • zu einem Jubiläum
  • zu Weihnachten

Bestellen Sie eine Vornamen-Urkunde bei uns!
Das ist ein tolles Geschenk.
Denn es ist etwas ganz Persönliches.

In der Urkunde steht groß der Vorname.
Und es gibt weitere Informationen,
zum Beispiel:

  • Da kommt der Name her
  • Das bedeutet der Name
  • So kann man den Namen auch schreiben
  • Der Name ist häufig oder selten
  • In dieser Gegend ist der Name besonders häufig

Und weitere interessante Dinge stehen in der Urkunde.

Es gibt 2 Arten von Urkunden:
1. Urkunden nach Ihren Wünschen
2. Fertige Urkunden zum Herunterladen

Urkunden nach Ihren Wünschen

Diese Urkunden werden extra für Sie gemacht.
Sie bestimmen:

  • den Namen
  • die Farbe für den Rand der Urkunde

Der Rand kann rosa, blau, grün oder braun sein.

In der Urkunde kann auch Folgendes stehen:

  • ein Datum,
    zum Beispiel der Tag der Geburt
  • das Gewicht bei der Geburt
  • die Größe bei der Geburt
  • ein zweiter Name

Haben Sie noch andere Wünsche?
Dann sprechen Sie die GfdS einfach an!

So bestellt man die Urkunde

Möchten Sie eine Urkunde bestellen?
Das geht so:

Sie füllen das Formular aus.

Hier können Sie eine Urkunde bestellen

Die GfdS prüft:
Gibt es zu dem Namen genug Informationen?

  • Die GfdS nennt Ihnen die Bank-Verbindung.
  • Sie überweisen 45 Euro an die GfdS.
  • Die GfdS beginnt mit der Arbeit.
  • Sie erhalten die Urkunde per Post.

Das dauert ungefähr eine Woche.

Fertige Urkunden zum Herunterladen

Vielleicht brauchen Sie die Urkunde ganz schnell?
Für viele Namen gibt es fertige Urkunden.
Sie können diese Urkunde im Internet herunterladen.
Dann können Sie die Urkunde sofort ausdrucken.
Diese Urkunden kosten 35 Euro.

Eine Liste mit den fertigen Urkunden finden Sie hier.

Hier können Sie eine fertige Urkunde kaufen

Klicken Sie auf einen Namen.
Dann können Sie die Urkunde kaufen.

Die beliebtesten Vornamen

Die GfdS arbeitet mit ganz vielen Standesämtern zusammen.
Die Standesämter sagen der GfdS:
Diese Namen gab es in diesem Jahr.
Diese Informationen sind die Grundlage
für unsere Vornamen-Listen.

Die GfdS veröffentlicht jedes Jahr:

  • eine Liste mit den 10 beliebtesten Mädchen-Namen
  • eine Liste mit den 10 beliebtesten Jungen-Namen

Die GfdS veröffentlicht diese Listen seit 1977.
Es gibt auch eine Auswertung und viele weitere Informationen.
Sie können die Listen hier ansehen.

Vornamen-Listen angucken

Außerdem können Sie bei der GfdS folgende Listen bestellen:

  • eine Liste mit den 200 beliebtesten Mädchen-Namen
    und Jungen-Namen

Es gibt diese Listen für jedes Jahr ab 2004.
Es gibt die Listen für ganz Deutschland.
Ab 2019 gibt es auch Listen für die einzelnen Bundes-Länder.

Jede Liste kostet 10 Euro.
Die Listen können Sie hier kaufen.

Vornamen-Listen kaufen

Klicken Sie auf eine Liste.
Dann können Sie die Liste kaufen.