Frage der Woche

[F] Der Ausdruck verzichtbar ist m. E. eine Fehlbildung der deutschen Sprache. Das Verb verzichten kennzeichnet eine Handlung, der Gegenstand, auf den verzichtet wird, wird durch die Präposition auf angeschlossen. Der Lohn wäre also nur dann verzichtbar, wenn ich ihn verzichten könnte – aber hier fehlt das auf. Wie ist Ihre Einschätzung?

[A] Ihre Beobachtung ist richtig: Adjektive auf -bar werden heute fast ausschließlich zu transitiven Verben gebildet.

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Vornamen

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat einen ersten Blick auf die im ablaufenden Jahr ver­gebenen Vornamen geworfen. Neben Altbekanntem zeigten sich darin auch neue Tendenzen, die die Liste der beliebtesten Vornamen beeinflussen könnten. Mehr dazu erfahren Sie am 18. Dezember in unserer Pressemitteilung.

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Vorname der Woche

Vorname der Woche

Vorname der Woche: Noah

Der Name Noah ist schon aus der Bibel bekannt als Erbauer der Arche. So stammt der Name, der bei uns heute hoch im Kurs steht, ursprünglich aus dem Hebräischen. Wir haben Wissenswertes zu diesem Namen zusammengestellt.

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Gendering-Vorträge

Zusammen mit der GfdS veranstaltet die Uni Siegen am 17. Dezember 2019 einen Vortrag sowie am 14. Januar 2020 einen Kurzvortrag mit Podiusmdiskussion zum Thema „Geschlechtergerechte Sprache: Ziele, Mittel und Wirkungen aus sprachwissenschaftlicher Sicht“. Näheres erfahren Sie hier.

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Wörter des Jahres

Das Wort des Jahres 2019 ist Respektrente. Diese Entscheidung traf am Mittwoch eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Auf Platz 2 steht Rollerchaos, Platz 3 belegt Fridays for Future. Die weiteren Platzierungen sowie die Erklärungen der einzelnen Wörter finden Sie in unserer Pressemitteilung.

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Zeit-Wort

Zeit-Wort

E-Wörter

Mit der E-Mail – so ist zu vermuten – fing alles an. Ende der 1980er Jahre begann ihre weltweite Verbreitung, seit 1996 ist das Wort im Duden verzeichnet, und auch die Rechtschreibung hat sich des Wortes angenommen.

Inzwischen ist die E-Mail nicht mehr allein: Viele weitere E-Wörter haben sich hinzugesellt, und gerade in jüngerer Zeit fallen Sie verstärkt ins Auge. Grund genug, den Wörtern auf E(lektro)- nicht nur ein Zeit-Wort, sondern ein ganzes Zeit-Wortfeld zu widmen.

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Förderung

Eine größere finanzielle Förderung der in Wiesbaden ansässigen Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) konnte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute bei einem Besuch der Geschäftsstelle der GfdS öffentlich bekanntmachen. Auch darüber hinaus soll es ab sofort eine stärkere Zusammenarbeit geben, so richtet die GfdS unter anderem eine kostenlose telefonische Sprachberatung für Mitarbeitende der Kultusministerien ein.

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Partnerschaft und Hochzeit

Online-Umfrage

Ihre Meinung und Ihre persönliche Erfahrung zu den Themen Partnerschaft und Heirat sind gefragt! Die Universität Mainz führt derzeit eine große Online-Umfrage durch und wir hoffen auf Ihr Mitwirken. Teilnehmen können Sie auch dann, wenn Sie aktuell nicht in einer Beziehung oder verheiratetet sind.

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»Gendering«

Die GfdS zum Thema …

… geschlechtergerechte Sprache

Über das Thema der sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter wird seit einigen Jahren so viel und so kontrovers diskutiert wie selten zuvor. Die Gesellschaft für deutsche Sprache unterstützt die Bemühungen um eine sprachliche Gleichbehandlung, gleichwohl empfiehlt sie nicht alle derzeit gängigen Methoden, um Sprache geschlechtergerecht zu gestalten. Lesen Sie hier den Standpunkt der GfdS zum Thema »Gendering«.

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick

Nächste Veranstaltungen

17.12.2019, 19:00 Uhr, Siegen: Prof. Dr. Gabriele Diewald, Hannover

Linguistische Perspektiven auf geschlechtergerechte Sprache

18.12.2019, 15:00 Uhr, : Mitglieder des Zweiges

Ein tüchtiger Tag der Sprachberatung der GfdS: Beitrag lesen, verarbeiten und nachspielen

27.12.2019, 10:00 Uhr, Dresden: Michael Kanig, Dresden

Grenzüberschreitungen: sprachlich, menschlich, gesellschaftlich

09.01.2020, 18:30 Uhr, Aachen: PD Dr. Steffen Pappert, Essen

Handeln mit Emojis

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