Zeit-Wort

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Gelbwesten

Seit einigen Wochen machen in den Nachrichten die Gelbwesten von sich reden. Die Gelbwesten-Bewegung ist eine Protestbewegung, die überwiegend in Frankreich agiert, deren Demonstrationen aber auch schon nach Belgien und teilweise in die Niederlande übergegriffen haben. Uns geht es hier natürlich nicht um die politische Seite der Bewegung, sondern um die linguistische: um die Bezeichnung Gelbwesten. Was dahintersteckt, scheint ganz offensichtlich: Die Gelbwesten heißen so, weil sie gelbe Westen tragen.

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Frage der Woche

[F] Wie werden der Ausdruck das Fressen-und-gefressen-Werden sowie substantivische Zusammensetzungen mit sich (z. B. »ein Raum zum Sich-Entspannen/Sichentspannen«, korrekt geschrieben?

[A] Bei Fressen-und-gefressen-Werden handelt es sich um die sogenannte gemischte Schreibung, das heißt, bei einem solchen Ausdruck werden der Anfang und die substantivischen Glieder großgeschrieben.

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Gesamtvorstand

Liebe Mitglieder des Gesamtvorstandes,

hiermit laden wir Sie nach § 9 Abs. 2 der Satzung zur 49. ordentlichen Sitzung des Gesamtvorstandes der Gesellschaft für deutsche Sprache ein. Die Sitzung findet statt am Samstag, 9. März 2019 in unserer Geschäftsstelle in Wiesbaden.

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Familiennamen

Seit 1976 das Namenrecht geändert wurde und die Namengebung bei der Hochzeit seitdem nicht mehr auf den Familiennamen des Mannes festgelegt ist, sind über 40 Jahre vergangen. Wie sehr hat dies die eheliche Namengebung beeinflusst, was hat sich seither verändert? Um das herauszufinden, hat die GfdS eine Erhebung mit Hilfe der deutschen Standesämter durchgeführt.

Wie jedes Jahr stellen wir auch für 2018 eine Prognose über die möglichen Spitzenreiter in unserer Vornamenliste an: Lesen SIe, welche Änderungen es in diesem Jahr gegeben haben könnte.

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Wort des Jahres

Das Wort des Jahres 2018 ist Heißzeit. Die weiteren Platzierten sind: 2. Funklochrepublik, 3. Ankerzentren, 4. Wir sind mehr, 5. strafbelobigt, 6. Pflegeroboter, 7. Diesel-Fahrverbot, 8. Handelskrieg, 9. Brexit-Chaos, 10. die Mutter aller Probleme. Die Begründungen für die Wahl lesen Sie in unserer Pressemitteilung.

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Kulturpreis

Die Gesellschaft für deutsche Sprache wurde am 11. Dezember 2018 von der Landeshauptstadt Wiesbaden mit dem diesjährigen Kulturpreis ausgezeichnet. Der Preis wurde in einer Feierstunde überreicht. Einige Eindrücke der Preisverleihung, einen ausführlichen Bericht des Wiesbadener Kuriers und die Dankesrede des GfdS-Vorsitzenden Prof. Schlobinski finden Sie hier.

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Nachruf

Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass Nick Benjamin, langjähriges Mitglied der GfdS und Vorsitzender des Förderkreises, am 26. November 2018 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick

Nächste Veranstaltungen

19.02.2019, 18:00 Uhr, Moskau:

300 Worte für Schnee – Die Samen in Nordfinnland

22.02.2019, 16:00 Uhr, Kassel: Prof. Dr. Karol Sauerland, Torun

Karl Dedecius: Sprach- und Kulturvermittler zwischen Deutschland und Polen

26.02.2019, 18:00 Uhr, London : Dr. Christophe Fricker, Bristol

“Indefinite Leave to Remain”: Wie wir auf Brexit-Englisch die Zukunft Europas gestalten

26.02.2019, 19:00 Uhr, Wiesbaden : Dr. Kristin Kuck, M. A., Düsseldorf

Sprachliche Vielfalt in Städten

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