Aus der Wissenschaft

Die Gesellschaft für deutsche Sprache versteht sich selbst als Brücke zwischen der Sprachwissenschaft, also dem theoretischen, fachlichen Hintergrund von Sprache, und der Öffentlichkeit, also den Sprachbenutzerinnen und -benutzern. Dieser Aufgabe wollen wir uns in dieser Rubrik gezielt widmen, indem wir Erkenntnisse aus der Wissenschaft für Sie aufbereiten, zusammenfassen und Ihnen hier präsentieren.

Jugendwort des Jahres 2023: goofy gewinnt vor side eye und NPC

Das Jugendwort des Jahres 2023 ist goofy. Das hat am 22. Oktober der Langenscheidt-Verlag bekannt gegeben. Der mehrstufige Wahlprozess lief seit Anfang Juni; zur letzten Auswahl standen zudem side eye und NPC.

Aus diesem Anlass haben wir uns dem Thema Jugendsprache wieder einmal ausführlicher gewidmet und ordnen die Wortaktion aus sprachwissenschaftlicher Sicht ein.

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Gerade erschienen: Kleiner deutscher Familiennamenatlas (Nübling/Kunze)

Zu dem modernen Nachschlagewerk Deutscher Familiennamenatlas (DFA) gibt es seit Januar dieses Jahres nun auch eine attraktive Studienausgabe: den Kleinen deutschen Familiennamenatlas. Dieser Band bietet eine Kartierung der Namenlandschaften auf fast 1000 Abbildungen. 700 Seiten informieren über Entstehung, Gebrauch, Verbreitung und Bedeutung der Familiennamen sowie über die sprachliche Vielfalt der heutigen Namen. Ein Nachschlagewerk für alle, die sich für Namen, aber auch für vielfältige andere Fachgebiete interessieren.

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Ronna und Quetta, Ronto und Quekto

Wem diese Wörter völlig unbekannt sind, der zweifle nicht an seinen Sprachkenntnissen. Es handelt sich um vollständig neue, gar neu erfundene Wörter bzw. Präfixe, die in Zukunft das Begreifen großer Zahlen vereinfachen sollen.

Wachsende Datenmengen sowie neue Erkenntnisse der Forschung machen es notwendig, große Zahlen besser lesbar zu machen. Daher wurde zum ersten Mal seit 30 Jahren das Internationale Einheitensystem um vier Präfixe erweitert, die zur Bezifferung besonders kleiner und großer Zahlen dienen sollen.

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Zweite PIAAC-Studie startet

Im September 2022 haben die Befragungen für die zweite PIAAC-Studie begonnen. Die PIAAC-Studie oder das »Programme for the International Assessment of Adult Competencies«, wie die Studie mit vollem Namen heißt, untersucht die Alltagsfähigkeiten Erwachsener. Es geht unter anderem um Fähigkeiten in Bezug auf das Lesen und Verstehen von Texten, den Umgang mit Zahlen und das Problemlösen.

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Tagung »Stadtsprachenforschung. Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen« am 27./28. Mai 2022 in Hannover

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DFG-Projekt »Die Stadtsprache Hannovers« veranstalteten in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter Schlobinski (Vorsitzender der GfdS) am Freitag, dem 27. Mai und Samstag, dem 28. Mai 2022 die Tagung »Stadtsprachenforschung. Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen«. In neun erkenntnisreichen Vorträgen und einer abschließenden Diskussionsrunde wurden zahlreiche Facetten einer modernen Stadtsprachenforschung, deren aktueller Stand und zukünftige Perspektiven vorgestellt und erörtert.

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Online-Wörterbuch Niederdeutsch für Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald hat kürzlich ein Online-Wörterbuch für Mecklenburg-Vorpommern zum Niederdeutschen veröffentlicht. Es ist auf der Internetseite »Peter Hansen: Die niederdeutsche Literatur« abrufbar. Dort finden sich außerdem Wörterbücher für ganz Norddeutschland und Werke der niederdeutschen Literatur.

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Personennamen in Bewegung – wann und warum Menschen ihren Namen ändern

In unserer neuen Rubrik »Aus der Wissenschaft« berichten wir regelmäßig über Erkenntnisse aus der Sprachwissenschaft. In diesem Beitrag steht der Doppelband Personennamen in Bewegung im Fokus, der ausgewählte Beiträge der Tagung »Bewegte Namen/Names in Motion« enthält. Er problematisiert aus unterschiedlicher Perspektive die Beweggründe und Ursachen für die Änderung von Namen.

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