„Brexit British“: eine neue Sprache lernen – oder zwei

Dr. Christophe Fricker, Bristol
Datum
07.05.2019
18:00 Uhr
Eine Veranstaltung von:


Großbritannien ist ein geteiltes Land mit gemeinsamer Sprache.

Befürworter und Gegner des Brexit sprechen kaum miteinander und ihre Zukunftsvisionen sind völlig verschieden. Das erkennt man an dem, was sie sagen und was sie nicht sagen.

Beide Sprachen unterscheiden sich aber von der Art, wie viele Deutsche über Europa reden. Von einzelnen Wörtern zu umfassenden Narrativen entsteht eine neue Vielsprachigkeit, die die Zeit nach dem Brexit prägen wird.

Der Vortrag untersucht, warum es für Briten und Deutsche zunehmend schwierig wird, miteinander darüber zu reden, wer sie sind und wer sie sein wollen.

Anschauliche Beispiele werden mithilfe von politischer Theorie und Forschungsergebnissen aus Marketing und Change-Management analysiert. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Dr. Christophe Fricker war der geschäftsführende Gesellschafter von Nimirum, einer internationalen Forschungs- und Beratungsfirma. Er studierte Literaturwissenschaft und Politik und lehrte an den Universitäten Oxford, Duke und Rutgers.

Heute lehrt er deutsche Zeitgeschichte, Unternehmenskultur und Übersetzung an der Universität Bristol. Sein neuestes Buch heißt 111 Gründe, England zu lieben.

 

Kontaktperson:
Richard Bland
Sprachenzentrum
Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
Große Scharrnstraße 59
D-15230 Frankfurt/Oder
+49 335 5534-3726
E-Mail: Bland@europa-uni.de