20. Februar 2026

Folge 34: Projekt »Sprache und KI«: Der Wordcast mit Prof. Dr. Armin Grunwald

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Sie wird in der gesellschaftlichen Debatte mit unterschiedlichsten Attributen in Verbindung gebracht. Von größten Chancen ist dabei ebenso die Rede wie von schlimmsten Risiken. Armin Grunwald spricht im Wortcast über die Möglichkeiten und (noch) schwer einschätzbaren Unwägbarkeiten im Umgang mit KI. Dabei werden betroffene Berufsfelder ebenso thematisiert wie auch Konsequenzen für kognitive oder sprachliche Fertigkeiten, wie etwa Textproduktion oder -rezeption. Daneben wird ebenfalls das Phänomen diskutiert, dass Menschen zu Künstlicher Intelligenz emotionale Bindungen aufbauen, die an soziale Beziehungen zwischen Menschen erinnern. Daher ist auch besonders interessant, ob Professor Grunwald in seiner Funktion als Forscher zur Technikfolgenabschätzung in der KI eher eine Gefahr oder eine Chance für den Menschen sieht und ob diese ihn mutmaßlich eher klüger oder dümmer machen wird. Zu diesen und weiteren Aspekte eröffnet der Wortcast hörenswerte Anstöße zum Durch- und Weiterdenken.

Zur Person

Armin Grunwald ist Jahrgang 1960. Promoviert wurde er im Fach Physik, habilitiert in Philosophie. Neben seiner Tätigkeit als Professor für Technikphilosophie und Technikethik am Karlsruher Institut für Technik (KIT) leitet er das ebenfalls dort ansässige Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS). Ergänzend dazu steht er der Abteilung für Technikfolgenabschätzung des Bundestages vor und berät die Abgeordneten in allen diesbezüglich relevanten Fragen.

Zum Weiterhören

Diese Wortcast-Folge ist im Rahmen unseres Projekts »Sprache und Künstliche Intelligenz« entstanden. Das Thema interessiert Sie? Dann hören Sie im März wieder rein. In unserer zweiten Folge zu Künstlicher Intelligenz geht es um KI und (sprachliche) Bildung.


© Foto: KIT, Collage: runkehl.net