Renaissance des Plattdeutschen?

Jesse Frank, Lüneburg
Datum
07.04.2026
19:30 Uhr
Eine Veranstaltung von:


Zum Inhalt:

Die Menschen in Norddeutschland haben sich von den ersten geschichtlichen Aufzeichnungen über Sprache bis heute schon immer des Niederdeutschen – ugs.: des Plattdeutschen – bedient. Es trat und tritt als eigenständige Sprache auf, verfügt über eine eigene Tradition und hat sich wie das Hochdeutsche im Laufe der Jahre ständig verändert.

Das Niederdeutsche hat heutzutage – neben sieben anderen Bundesländern – auch in Niedersachsen weiterhin Bestand und wird von Teilen der Bevölkerung aktiv gesprochen. Zur Zeit erlebt es anscheinend eine Renaissance, ganz besonders im Bildungskontext: Von der einzelnen Lehrkraft bis hin zum Europarat erfährt die Regionalsprache offiziell kräftige Unterstützung, so dass sie nunmehr ihren Wiedereinzug in die Gesellschaft nehmen kann.

Der Referent Jesse Franz stammt – ebenso wie sein Platt – aus dem Herzen der Lüneburger Heide; er ist „nativer Schnacker“. In seinem Vortrag stellt er den historischen Hintergrund des Plattdeutschen sowie dessen Entwicklung im Laufe der Zeit dar. Neben der allgemeinen aktuellen Situation des Plattdeutschen sowie seinem Stellenwert in den Schulen gewährt der Referent Einblicke in die Strukturen der niedersächsischen Schullandschaft.

Des Weiteren bietet die Veranstaltung eine praktische Kostprobe des „Plattdütschen“.

 

Der Eintritt ist frei. – Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion mit dem Referenten vorgesehen.

 

Zum Referenten:

Jesse Frank ist Gymnasiallehrer und Fachberater für Niederdeutsch im Auftrag des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung Lüneburg.

 

Zweigvorsitzende:

Sabine Drenkhan
Gisela Herfurth

 

Kontakt über Dr. Lutz Kuntzsch (Zweigstellenberater):

luku@gfds.de