28. April 2026

Folge 35: Projekt »Sprache und KI«, Interview 2/2: Der Wortcast mit Ute Schmid

Bildung und KI – geht das zusammen? Das geht. Jedoch anders, als man meinen könnte! Lernen mit Künstlicher Intelligenz bedeutet nicht, sich vom Computer beliebige Informationen ausgeben lassen. Vielmehr bedarf es spezieller Kompetenzen, um ›intelligent‹ mit KI umgehen zu können. Am besten werden diese bereits ab der ersten Klasse im Schulunterricht gefördert, meint Ute Schmid, unsere Gesprächspartnerin in dieser Wortcast-Folge. Sie erläutert wichtige Eckpunkte und Strategien, um mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen zu können und gleichzeitig eine digitale Bildungskluft zu vermeiden. Dabei kommt es wesentlich auf die Bildungsumgebung an, und zwar schon im Elternhaus, sowie eine dort intrinsisch angelegte Anstrengungsbereitschaft. Gepaart mit KI-gestützten Übungssystemen könnte das Thema Bildung dann in die Moderne transformiert werden. Doch dieser Weg beginnt erst.

Zur Person

Ute Schmid ist Jahrgang 1965. Sie leitet den Lehrstuhl für Kognitive Systeme an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie ist Vorsitzende der Taskforce KI in der Bildung der Gesellschaft für Informatik. Schmid setzt sich dafür ein, dass das Fach Informatik bereits ab der ersten Schulklasse gelehrt wird, und forscht unter anderem zu intelligenten Tutorsystemen in der Bildung. Ergänzend bietet sie Workshops für Lehrer und Schüler zu diesem Thema an.

Zum Weiterhören

Diese Wortcast-Folge ist im Rahmen unseres Projekts »Sprache und KI« entstanden. Das Thema interessiert Sie? Dann hören Sie gerne auch in das erste Interview unter diesem Titel rein. Darin sprechen wir mit Armin Grunwald, Experte für Technikphilosophie und Technikethik, über die Möglichkeiten und (noch) schwer einschätzbaren Unwägbarkeiten im Umgang mit KI.


© Foto: Jürgen Schabel, Collage: runkehl.net