Typografie

Durchschuss und Laufweite, Zeilen- und Zeichenabstand

Die Optik eines Textes wird nicht nur durch die ausgewählte Schrift, durch die Anordnung des Textes auf der Seite oder durch den Satz (also die Ausrichtung von Text in einem Layout) maßgeblich bestimmt, sondern auch dadurch, in welchem Verhältnis die einzelnen Buchstaben und Zeilen zueinander stehen. Beides schauen wir uns im Detail an, denn sowohl der Zeilenabstand als auch der Zeichenabstand beeinflussen, ob wir einen Text als luftig oder gedrängt, als hell oder dunkel wahrnehmen.

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Satzarten

Ein Satz kann nicht nur die inhaltliche Anordnung von Wörtern in Form einer Aussage oder Frage sein, sondern auch die gestalterische, optische Anordnung von Wörtern. So geht es in diesem Beitrag nicht um Haupt- oder Nebensätze, Frage-, Aussage- oder Aufforderungssätze, sondern um die Ausrichtung von Text in einem Layout.

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Leerzeichen und Festabstände

Heute geht es um eigentlich gar kein und dabei ein doch so wichtiges Zeichen: das Leerzeichen, auch Leerschritt, Leerraum oder, fachsprachlich, Spatium genannt. Es dient in erster Linie der Abtrennung einzelner Wörter und damit der besseren Lesbarkeit von Texten. Denn kaum zu glauben: Bis ins 7. Jahrhundert hinein gab es keinen Wortabstand, Wörter wurden bei der scriptura continua einfach aneinandergesetzt. KönnenSiesichdasvorstellen?

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Auszeichnungen

Optische Hervorhebungen innerhalb eines Textes durch Abweichungen von der Grundschrift werden als Auszeichnungen bezeichnet. Die heutzutage wohl bekanntesten Möglichkeiten, Textteile auszuzeichnen, sind Kursivierung und Fettsetzung, doch daneben gibt es noch weitere typografische Mittel, um Text hervorzuheben. Welche dies sind, wann und wie sie verwendet werden, erfahren Sie hier.

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Strichlängen

Der regelwidrige Gebrauch von horizontalen Strichen – oder genauer gesagt: die Verwendung des Kurzstrichs (-) statt des Langstrichs (–) – gehört ohne Zweifel zu den Spitzenreitern des mikrotypografischen »Sündenregisters«.

Es ist an dieser Stelle nicht möglich, alle Gesetzmäßigkeiten auf diesem Gebiet darzustellen, und es liegt die Vermutung nahe, dass auch professionell Schreibenden nicht alle Feinheiten bekannt sind; aber einige Faustregeln sollen hier dennoch an die Hand gegeben werden.

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