Frage der Woche

In unserem Filmstudio kam bei einer Synchronisation die Frage auf, ob das mir im Satz »Ich bin mir nicht zu stolz, den Müll runterzutragen« stehen muss oder nicht. Was ist richtig?

[A] Prinzipiell geht hier beides. Um das Vorkommen von mir genauer zu erklären, sollten grammatische und stilistisch-kommunikative Aspekte einbezogen werden. In einschlägigen Fachbüchern werden diese Formen als »ethischer Dativ/Dativus ethicus« oder »Dativ der emotionalen Anteilnahme« beschrieben.

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Junger Sprachdienst

Mit einem kostenlosen Jahresabonnement der Zeitschrift Der Sprachdienst honorierte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) die ausgezeichnete Leistung von Christian Höffner in der Abiturprüfung im Fach Deutsch.

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Zeit-Wörter

Zeit-Wörter

Zug um Zug

Die Bundestagswahl rückt näher, und damit ist die Liste der Komposita mit einem Eigennamen als erster Bestandteil wieder um einiges angewachsen. Nach dem Trump-Effekt, dem Merkel-Face und dem Schulz-Effekt hört man nun vom (Kanzler-)Kandidatenfaktor, konkreter vom Merkel-Faktor und vom Schulz-Faktor; facettenreicher ist jedoch der Schulz-Zug, der in bunten Farben schillert, denn das Wort Zug lädt nicht nur aufgrund seiner Bedeutungsvielfalt zu den unterschiedlichsten Wortspielen ein.

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Medienpreis

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) schreibt zum 16. Mal den Medienpreis für Sprachkultur aus und zum 3. Mal den Hans-Oelschläger-Preis. Für den Preis können Vorschläge, die schriftlich begründet werden müssen, bis zum 15. September 2017 bei der Geschäftsführung der Gesellschaft für deutsche Sprache eingereicht werden.

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70 Jahre – 70 Zweige

Die GfdS feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Dies würdigen wir nicht nur mit einer Jubiläumstagung und einer Ausstellung: In 70 Zweigen im In- und Ausland werden Veranstaltungen abgehalten, die sich mit GfdS-spezifischen Themen befassen.

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Beliebteste Vornamen 2016

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die beliebtesten Vornamen 2016 ermittelt und präsentiert abermals eine Überraschung: Die langjährigen Spitzenreiter Sophie und Maximilian wurden von Marie und Elias abgelöst. In diesem Jahr einmalig: Zum 70-jährigen Bestehen der GfdS werden nicht nur die ersten 10 Namen für Jungen und Mädchen veröffentlicht, sondern insgesamt 70 Namen!

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Luther-Jahr

Mit dem Reformationstag im Jahr 2016 begann das Luther-Jahr, das bis in den Oktober 2017 dauert. Doch wer war eigentlich Martin Luther und warum ist er so berühmt? Dieser Frage widmen sich im Jubiläumsjahr 2017 zahlreiche Zweige der Gesellschaft für deutsche Sprache. Der zentrale Aspekt dabei ist natürlich die deutsche Sprache, denn durch die Reformationsbestrebungen Martin Luthers wurde vor 500 Jahren auch das Deutsche enorm befördert.

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Jubiläum

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Die älteste und wichtigste Sprachpflegeinstitution in der Bundesrepublik Deutschland unterhält seit 1966 einen eigenen Redaktionsstab im Deutschen Bundestag und kürt unter anderem die »Wörter des Jahres«.

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick

Nächste Veranstaltungen

26.09.2017, 19:00 Uhr, Wiesbaden:

Diskussionsrunde mit Praktikantinnen und Praktikanten aus (fast) 70 Jahren GfdS

02.10.2017, 19:30 Uhr, Windhoek: Prof. Hans-Volker Gretschel, Swakopmund

Die Bedeutung Martin Luthers für die deutsche Sprache

04.10.2017, 12:30 Uhr, Jerevan : Dr. Taguhi Khojayan, Jerevan

Verben der Fortbewegung. Was steckt dahinter?

04.10.2017, 18:00 Uhr, Berlin: Prof. Dr. Peter Schlobinski, Hannover

Berlinisch. Variation und Wandelprozesse in einer Stadtsprache

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