Frage der Woche

[F] Kürzlich las ich die Bauernregel »Im Juli will der Bauer schwitzen, als untätig hinterm Ofen sitzen«. Warum heißt es »hinterm Ofen sitzen«? Bisher habe ich immer davor gesessen.

[A] Die Wendung hinterm Ofen sitzen ist in diesem Fall nicht wörtlich zu verstehen – gewiss sitzt man, um sich zu wärmen, vor dem Ofen, nicht dahinter -, sondern im übertragenen Sinn. Hinterm Ofen hocken heißt in der Umgangssprache so viel wie …

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© Deutscher Bundestag – Lammert / Andreas Schoelzel

Sprache und Politik

Welchen Stellenwert hat Sprache im politischen Alltag? Sind Parlamentsdebatten lediglich verbale Inszenierungen für Plenum und Öffentlichkeit? Was bedeutet es für den politischen Diskurs, wenn Tweets und Selfies die politische Interaktion bestimmen – und sich Demokratie zugleich einer sprachlichen Radikalisierung der Gesellschaft erwehren muss? Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert stellt sich den Fragen des Vorsitzenden der Gesellschaft für deutsche Sprache, Prof. Dr. Peter Schlobinski.

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Zeit-Wörter

Zeit-Wörter

Zug um Zug

Die Bundestagswahl rückt näher, und damit ist die Liste der Komposita mit einem Eigennamen als erster Bestandteil wieder um einiges angewachsen. Nach dem Trump-Effekt, dem Merkel-Face und dem Schulz-Effekt hört man nun vom (Kanzler-)Kandidatenfaktor, konkreter vom Merkel-Faktor und vom Schulz-Faktor; facettenreicher ist jedoch der Schulz-Zug, der in bunten Farben schillert, denn das Wort Zug lädt nicht nur aufgrund seiner Bedeutungsvielfalt zu den unterschiedlichsten Wortspielen ein.

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Medienpreis

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) schreibt zum 16. Mal den Medienpreis für Sprachkultur aus und zum 3. Mal den Hans-Oelschläger-Preis. Für den Preis können Vorschläge, die schriftlich begründet werden müssen, bis zum 15. September 2017 bei der Geschäftsführung der Gesellschaft für deutsche Sprache eingereicht werden.

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70 Jahre – 70 Zweige

Die GfdS feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Dies würdigen wir nicht nur mit einer Jubiläumstagung und einer Ausstellung: In 70 Zweigen im In- und Ausland werden Veranstaltungen abgehalten, die sich mit GfdS-spezifischen Themen befassen.

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Beliebteste Vornamen 2016

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die beliebtesten Vornamen 2016 ermittelt und präsentiert abermals eine Überraschung: Die langjährigen Spitzenreiter Sophie und Maximilian wurden von Marie und Elias abgelöst. In diesem Jahr einmalig: Zum 70-jährigen Bestehen der GfdS werden nicht nur die ersten 10 Namen für Jungen und Mädchen veröffentlicht, sondern insgesamt 70 Namen!

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Luther-Jahr

Mit dem Reformationstag im Jahr 2016 begann das Luther-Jahr, das bis in den Oktober 2017 dauert. Doch wer war eigentlich Martin Luther und warum ist er so berühmt? Dieser Frage widmen sich im Jubiläumsjahr 2017 zahlreiche Zweige der Gesellschaft für deutsche Sprache. Der zentrale Aspekt dabei ist natürlich die deutsche Sprache, denn durch die Reformationsbestrebungen Martin Luthers wurde vor 500 Jahren auch das Deutsche enorm befördert.

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Jubiläum

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Die älteste und wichtigste Sprachpflegeinstitution in der Bundesrepublik Deutschland unterhält seit 1966 einen eigenen Redaktionsstab im Deutschen Bundestag und kürt unter anderem die »Wörter des Jahres«.

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick

Nächste Veranstaltungen

20.09.2017, 20:00 Uhr, Bonn: Dr. Wim Peeters, Hagen

Der Rat des Anti-Ratgebers. Über Paradoxien in der Selbsthilfeliteratur

26.09.2017, 19:00 Uhr, Wiesbaden:

Diskussionsrunde mit Praktikantinnen und Praktikanten aus (fast) 70 Jahren GfdS

02.10.2017, 19:30 Uhr, Windhoek: Prof. Hans-Volker Gretschel, Swakopmund

Die Bedeutung Martin Luthers für die deutsche Sprache

04.10.2017, 12:30 Uhr, Jerevan : Dr. Taguhi Khojayan, Jerevan

Verben der Fortbewegung. Was steckt dahinter?

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