Neuigkeiten

Text- und Diskurshermeneutik

Der Beitrag behandelt einige grundsätzliche theoretische und methodologische Fragen der hermeneutischen Linguistik. Anhand eines Anwendungsbeispiels wird ein eigener textsemantischer Ansatz vorgestellt, die sogenannte Wortverbundanalyse, die auch für diskurssemantische Untersuchungen genutzt werden kann.

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Muttersprache 4/2016

Bär, Jochen A.
Text- und Diskurshermeneutik

Böhnert, Katharina
Nelson Mandela schlägt Hindenburg – Benennungsmotive von Schulen im Wandel

Malkoç, Muzaffer
Zur Stellung und Semantik von ein und bir in der Nominalphrase. Eine vergleichende Untersuchung

Höppnerová, Věra
Das Partizip I im Wirtschaftsdeutsch. Eine kontrastive Betrachtung

Beljutin, Roman
»Ich habe fertig!« – Fehlpässe im Fußballdiskurs

Frilling, Christoph
Forum: Zur Problematik des Wortes Flüchtling(e)

Rezensionen

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Muttersprache 3/2016

Rothstein, Björn
Ein diskursbasierter Ansatz für das Semikolon

Faulhaber, Manja/Elsen, Hilke
Neologismen in der Kosmetikwerbung

Günthner, Susanne/Zhu, Qiang
Kontextsensible Bereitschaft zur Lesartenerweiterung als wortschatzdidaktisches Ziel

Demiryay, Nihan
»Abtönungspartikeln sind ja eigentlich doch ganz durchschaubar.« – Zur Bedeutung von Abtönungspartikeln im DaF-Unterricht am Beispiel von denn, doch, eigentlich und ja

He, Jun
Eine kontrastive Studie über Tautologien im Deutschen und Chinesischen: Syntax, Semantik und Pragmatik

Höppnerová, Věra
Forum: Lexikalische Stolpersteine im Bereich Schulwesen. Ein deutsch-tschechischer Vergleich

Rezensionen

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70 Jahre Gesellschaft für deutsche Sprache

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Die älteste und wichtigste Sprachpflegeinstitution in der Bundesrepublik Deutschland unterhält seit 1966 einen eigenen Redaktionsstab im Deutschen Bundestag und kürt unter anderem die »Wörter des Jahres«.

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Es geht um die Wurst

Da hat Agrarminister Christian Schmidt eine Diskussion losgetreten: Mit der Begründung, die Bezeichnungen veganer und vegetarischer Produkte als Wurst oder Fleisch seien irreführend, will er diese – also die Bezeichnungen – verbieten und damit zum Verbraucherschutz beitragen. Er möchte, dass vegetarische oder vegane Fleischimitate in Zukunft eigene Namen bekommen und nicht mehr die Bezeichnungen »echter« Fleischprodukte tragen. Eine Wurst ist eine Wurst ist eine Wurst – eine vegane Wurst ist ein Paradoxon. Stimmt denn das?

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Woher kommt die eierlegende Wollmilchsau?

[F] Woher kommt eigentlich der Ausdruck eierlegende Wollmilchsau?

[A] Die eierlegende Wollmilchsau (selten auch Wollmilchschwein) ist eine humoristisch-karikaturistische Verbindung aus Huhn (Eier), Schaf (Wolle), Kuh (Milch) und Schwein (Fleisch). Sie umfasst damit alles Positive ohne Nachteile, sie umfasst das Unumfassbare. Wenn also jemand oder etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau ist, dann ist das ein paradoxer Alleskönner, der alle noch so schwierigen oder widersprüchlichen Anforderungen erfüllt.

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Was bedeutet die Endung -sam und woher kommt sie?

[F] Welche etymologische Herleitung gibt es für das Suffix -sam in Adjektiven wie einsam?

[A] Das Suffix -sam geht zurück auf das rekonstruierte indogermanische sem mit der Bedeutung ›eins; in eins zusammen, einheitlich, samt‹ und war ursprünglich ein selbstständiges Wort. Im Germanischen gab es allerdings auch schon das Suffix *-sama in der Bedeutung ›Neigung zu etwas haben‹.

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Wintergruß der Gesellschaft für deutsche Sprache

Die Gesellschaft für deutsche Sprache wünscht einen guten Rutsch und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

Vom 23. Dezember 2016 bis zum 1. Januar 2017 sind wir in der Winterpause und stehen Ihnen ab dem 2. Januar 2017 wieder wie gewohnt zur Verfügung.

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