Jubiläum

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Die älteste und wichtigste Sprachpflegeinstitution in der Bundesrepublik Deutschland unterhält seit 1966 einen eigenen Redaktionsstab im Deutschen Bundestag und kürt unter anderem die »Wörter des Jahres«.

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Zeit-Wort

Da hat Agrarminister Christian Schmidt eine Diskussion losgetreten: Mit der Begründung, die Bezeichnungen veganer und vegetarischer Produkte als Wurst oder Fleisch seien irreführend, will er diese – also die Bezeichnungen – verbieten und damit zum Verbraucherschutz beitragen. Er möchte, dass vegetarische oder vegane Fleischimitate in Zukunft eigene Namen bekommen und nicht mehr die Bezeichnungen »echter« Fleischprodukte tragen. Eine Wurst ist eine Wurst ist eine Wurst – eine vegane Wurst ist ein Paradoxon. Stimmt denn das?

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Frage der Woche

[F] Gutmensch wurde zum Unwort des Jahres 2015 gewählt. In vielen Städten gibt es Gutleutstraßen, Gutleutviertel, Gutleutacker – hat das Wort Gutmensch etwas mit dem Wort Gutleut zu tun?

[A] Um es kurz zu sagen: Nein, das Wort Gutleut hat nichts mit dem Wort Gutmensch zu tun. Schon seit dem Mittelalter gab es in vielen Gegenden Gutleuthäuser, eine euphemistische Umschreibung für Häuser, Hospitale für Aussätzige, insbesondere Leprakranke.

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Banner zum Wort des Jahres 2016

Wort des Jahres

Das Wort des Jahres 2016 ist postfaktisch. Die weiteren Platzierten sind: 2. Brexit, 3. Silvesternacht, 4. Schmähkritik, 5. Trump-Effekt, 6. Social Bots, 7. schlechtes Blut, 8. Gruselclown, 9. Burkiniverbot, 10. Oh, wie schön ist Panama. Die Begründungen für die Wahl lesen Sie in unserer Pressemitteilung.

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Redaktionsstab

Der Redaktionsstab der Gesellschaft für deutsche Sprache beim Deutschen Bundestag feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass würdigten Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert und der SPD-Abgeordnete Lothar Binding am 29. November 2016 die Arbeit des Redaktionsstabs als »Sprachverbesserungsbegünstigungsinstanz« in einer Feierstunde.

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Vornamenkurs

Die Suche nach einem Vornamen für Ihr Kind ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Schließlich soll es diesen Namen sein Leben lang tragen, sich mit ihm identifizieren und wohlfühlen. Da gilt es, eine gute Wahl zu treffen.

Wir unterstützen Sie dabei! Besuchen Sie einen Vornamenkurs bei der Gesellschaft für deutsche Sprache und lassen Sie sich inspirieren!

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© Foto: Bundesregierung/Kugler

Digitale Medien

Welche Bedeutung hat die digitale Revolution für das Buch und den Kulturauftrag der Bundesregierung? Sollen digitale Medien in den Deutschunterricht integriert werden? Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters stellt sich den Fragen des Vorsitzenden der Gesellschaft für deutsche Sprache, Prof. Dr. Peter Schlobinski.

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick

Nächste Termine

28.01.2017, 15:00 Uhr, Warschau: Dr. Lutz Kuntzsch, Wiesbaden

Knacker, Knackwurst, Grobe, Harte, Braunschweiger oder Mettende? Alles ist Wurst – Kulinarisches und Sprachliches

30.01.2017, 19:00 Uhr, Wiesbaden: Prof. Dr. Nina Janich, Darmstadt

Unwörter und mehr. Von der Verantwortung in der öffentlichen Kommunikation. Ein Blick hinter die Kulissen

16.02.2017, 19:30 Uhr, Lorsch: Prof. Dr. Rudolf Hoberg, Berlin

Luther und die deutsche Sprache Mit einem Ausblick auf Sprache und Kommunikation in der heutigen Ökumene

21.02.2017, 18:30 Uhr, St. Petersburg: Michael Schwarzkopf, St. Petersburg

Die deutsche Sprache in den evangelisch-lutherischen Gemeinden Russlands

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