„Die Welt in hundert Jahren“. Perspektiven auf die Medienlinguistik (HYBRID)

Prof. Dr. Christa Dürscheid, Mannheim
Datum
29.09.2026
13:30 Uhr - 14:30 Uhr
Eine Veranstaltung von:


Diese Veranstaltung findet hybrid statt. Um online teilzunehmen, folgen Sie einfach dem Zoom-Link:
https://goethe-institut.zoom.us/j/82555515787?pwd=Q2ltdy91UXRiWWVsU05jZjZWUm5NUT09

Meeting ID: 825 5551 5787
Passcode: xWN@N4

 

Beginn: 12:30 (MEZ, Polen/Deutschland) / 13:30 (OEZ, Ukraine)

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Nationalen Iwan-Franko-Universität statt.

 

Zum Vortrag:

„Die Welt in hundert Jahren“. Das ist der Titel eines Büchleins, das 1910 erschien und von dem Journalisten Arthur Brehmer herausgegeben wurde. Er hatte dazu eingeladen, in kurzen Essays einen Blick in die Zukunft zu werfen. Nun, über hundert Jahre später, lassen sich die damaligen Utopien mit der Wirklichkeit abgleichen. Und man könnte – ausgehend vom Jahr 2026 – ein weiteres Büchlein zusammenstellen, in dem dieselbe Leitfrage wie damals gestellt wird. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen? Im Vortrag beziehe ich diese Frage nur auf die Mediennutzung und damit auf den Forschungsgegenstand der Medienlinguistik: Wie hat sich die medienlinguistische Forschung bisher gestaltet, welche Schwerpunkte wird sie künftig setzen? Zur alltäglichen Mediennutzung zählt inzwischen auch die Nutzung Künstlicher Intelligenz. Deshalb ist die Frage nach der Zukunft der Medienlinguistik eng verbunden mit der Frage, welche Entwicklung der Einsatz von Maschinen (wie z. B. Service-Roboter) und die Verwendung von KI-Tools nehmen wird. Dazu gehört auch die schriftliche Interaktion mit Large Language Models wie etwa ChatGPT – sei es, um Texte zu schreiben bzw. schreiben zu lassen, sich Rat zu holen, Alltagsdialoge zu führen etc. Nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Medienlinguistik wendet sich der Vortrag diesem neuen Bereich der Mediennutzung zu. Abschließend wird die Frage diskutiert, welche Themen die Medienlinguistik künftig bearbeiten wird und in welcher Relation dazu die KI-Forschung steht.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Khrystyna Dyakiv
Lehrstuhl für Deutsche Philologie, LNU Lwiw
E-Mail: khrystyna.dyakiv@gmail.com