Vorname der Woche: Simon

Herkunft und Bedeutung
Simon ist eigentlich ein altgriechischer Personenname mit der Bedeutung ›stupsnäsig‹, aber er wurde schon früh gleichgesetzt mit den hebräischen Namen Schimon und Simeon, die etwa ›ruhmreich‹ bedeuten sollen. Üblicherweise wird der hebräische Name aber als ›Gott hat gehört‹ bzw. ›der Erhörte‹ gedeutet. Der Name Simon begegnet uns in der Bibel an zahlreichen Stellen. Zu den bekanntesten Namensträgern zählen der Apostel Petrus, der ursprünglich Simon hieß, sowie der Apostel Simon Zelotes.
Beliebtheit
In Deutschland ist Simon bereits seit dem Mittelalter als Vorname bekannt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde er allerdings nur selten vergeben. Erst ab den 1960er-Jahren tauchte er vereinzelt wieder in den Vornamenstatistiken auf. Vor allem seit den 1980er-Jahren gewann Simon deutlich an Beliebtheit. In den folgenden Jahrzehnten konnte er sich dauerhaft in den deutschen Vornamencharts behaupten und ist bis heute ein häufig vergebener Jungenname.
Top oder Flop?
2025 war der Name Simon in Bayern am beliebtesten (Platz 46), während er in Brandenburg am seltensten vergeben wurde (Platz 343).
Namenstage
16. Mai nach dem heiligen Simon Stock (13. Jh.)
28. Oktober nach dem Apostel Simon Zelotes
Bekannte Namensträger
Simon Baker, australischer Schauspieler
Simon Cowell, englischer Fernsehproduzent
Simon Estes, amerikanischer Opernsänger
Simon Gosejohann, deutscher Komiker
Simon Pearce, deutscher Komiker
Verwandte Namen
Simen (norwegische Form)
Simeón (französisch Form)
Simone (italienische Form)
Simo (finnische Form)
Szymon (polnische Form)
u. v. m.
Noch mehr Wissenswertes
Simon ist als traditioneller Jungenname weitaus beliebter als seine weibliche Entsprechung. So wurde der Name in den letzten Jahren in Deutschland an die 20-mal häufiger beurkundet als Simone.
Weitere Informationen
… zum Namen Simon teilen wir Ihnen gern unter der Nummer unserer Vornamenberatung mit: 09004 888 128 (1,69 €/Min.).