Gutachten für das Standesamt

Den passenden Namen für ein Kind zu wählen, ist kein leichtes Unterfangen. Oft sind viele ästhetische und praktische Faktoren zu berücksichtigen: Klingt der Name schön, passt er zum Nachnamen, hat er die richtige Länge, ist er selten bzw. gebräuchlich genug, wird das Kind mit ihm glücklich werden können?

Doch trotz vieler Überlegungen und Abwägungen kommt es gelegentlich vor, dass das Standesamt den Wunschnamen für Ihr Kind nicht ohne Weiteres eintragen kann. Dies passiert häufig bei

  • seltenen und ausländischen Vornamen
  • Vornamen, die sowohl für Mädchen als auch für Jungen vergeben werden können
  • Namen, die dem Kindeswohl entgegenstehen

In diesem Fall können wir oftmals Abhilfe schaffen:

Wir bieten Ihnen an, den fraglichen Namen für Sie zu überprüfen und im besten Fall eine kostenpflichtige Bestätigung für das Standesamt auszustellen. Daraus geht hervor, dass die Eintragung des Namens aus sprachlicher Sicht kein Problem darstellt.

[!] Wichtig: Unsere Stellungenahme über die Eintragungsfähigkeit eines Vornamens ist nicht rechtlich bindend, sondern stellt lediglich eine Empfehlung an das Standesamt dar. Die Entscheidung, ob der gewünschte Name eingetragen wird, trifft letztlich das Standesamt. Doch keine Sorge: In aller Regel orientieren sich die Standesämter an unseren Empfehlungen und tragen einen von uns bestätigten Namen in die Geburtsurkunde ein.

Was weiß die GfdS, was das Standesamt nicht weiß?

Oft fragen sich die Eltern, warum die Standesämter bei der Eintragung ihres Wunschnamens zunächst unsere Beurteilung einholen lassen, auf die sie sich dann stützen. Dies liegt einerseits an unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Vornamen und andererseits an unseren Recherchemöglichkeiten. Denn wir verfügen über eine große Vornamendatenbank mit weit mehr als einer Million Einträgen. Besonders nützlich sind auch unsere umfangreiche Bibliothek mit fremdsprachiger Vornamenliteratur und unsere Kontakte zu Sprachexperten in aller Welt, die uns bei fremdsprachigen Vornamen mit Empfehlungen zur Seite stehen.

So können sich die Standesämter bei ihrer Entscheidung für die Eintragung durch unser Gutachten absichern.

Und so geben Sie eine Bestätigung bei uns in Auftrag:

1. Persönliche telefonische Beratung

Telefonische BeratungWählen Sie die kostenpflichtige Nummer unserer Vornamenberatung 09001 888128 (1,86 €/Min.) und teilen Sie uns den gewünschten Vornamen mit. Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12.30 Uhr.

2. Weitere Angaben, die wir von Ihnen benötigen

listeVor der Recherche:

– Geschlecht des Kindes
– Soll das Kind weitere Vornamen tragen?
– Hinweise auf die mögliche Herkunft des Namens

Nach der Recherche:

– Ihren Vor- und Zunamen, Adressdaten und Telefonnummer
– Ihr zuständiges Standesamt

3. Recherche

RechercheDurch Zugriff auf unsere Vornamendatenbank mit über einer Million Einträgen können wir in einigen Fällen schon während des Telefongesprächs entscheiden, ob ein Name eintragungsfähig ist. Häufig müssen wir jedoch die Fachliteratur unserer umfangreichen Bibliothek zu Rate ziehen.

Keine Sorge: Sie müssen nicht während der Dauer dieser ausführlichen Recherche in der Leitung bleiben. Rufen Sie uns bitte in solch einem Fall zu einem späteren Zeitpunkt nochmals an.

4. Überweisung

ÜberweisungFür die schriftliche Bestätigung des Vornamens zur Vorlage bei Ihrem Standesamt überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von aktuell 30 Euro auf unser Konto (siehe aktuelle Preisübersicht). Die Bankverbindung erhalten Sie im Verlauf des Telefonats oder auf Anfrage gern per E-Mail.

[!] Wichtig: Bitte geben Sie als Verwendungszweck den zu bestätigenden Vornamen an!

5. Zustellung

Zustellung per PostNach Eingang des Betrags auf unserem Konto versenden wir die Bestätigung zeitnah mit der Post. Auf Wunsch schicken wir sie zusätzlich per Fax an das für Sie zuständige Standesamt.

Richtlinien der Vornamenbestätigung

Leider können wir nicht jeden Namen bestätigen, der bei uns angefragt wird. Bei unserer Einschätzung des Namens orientieren wir uns an folgenden Grundsätzen:

  • Das Kindeswohl steht bei der Vergabe eines Vornamens an erster Stelle.
  • Das Geschlecht des Kindes sollte – eventuell durch einen weiteren Vornamen – eindeutig zu erkennen sein.
  • Der Vorname sollte sich durch seriöse Quellen (wissenschaftliche Vornamenliteratur, amtliche Dokumente etc.) belegen lassen. Ein Beleg im Internet ist nur bedingt anzuerkennen.
  • Die Namensform muss als Vorname zu erkennen sein.

Beispielgutachten

Sie möchten sich zunächst ein Bild davon machen, wie die von uns ausgestellte Gutachten, aber auch allgemeine Vornamenauskünfte aussehen? Lesen Sie einige Beispiele aus den letzten Jahren!

Bitte beachten Sie: Da sich auch Vornamen weiterentwickeln können, ist es möglich, dass wir mittlerweile schon neuere Erkenntnisse zu diesen Namen haben.