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Sprache und KI: Autor(inn)en und Beiträge

Im Rahmen unseres Projekts „Sprache und KI“ sind fünf Beiträge entstanden, die unterschiedliche Perspektiven auf das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und sprachbezogenen Anwendungsfeldern eröffnen und zentrale Entwicklungen sowie Herausforderungen an dieser Schnittstelle aufzeigen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte der einzelnen Beiträge, nebst Informationen über unsere Autorinnen und Autoren.

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Sprache und KI – Chancen, Grenzen, Herausforderungen, Probleme

Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend den Umgang mit Sprache. Insbesondere in Bereichen wie barrierearmer Kommunikation und Übersetzung, Wirtschaft und Verwaltung, Literatur und Bildung verändern KI-basierte Verfahren bestehende Arbeits- bzw. Lernprozesse und eröffnen neue Möglichkeiten für Effizienzsteigerung und Skalierbarkeit; gleichzeitig ist der Einsatz dieser Technologie an spezifische Voraussetzungen gebunden. Die Chancen, Grenzen, Herausforderungen und Probleme dieser Bereiche zu beleuchten, war Ziel des GfdS-Projekts »Sprache und KI«. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte.

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Verwendung von relativen Datumsangaben: letzten/diesen/nächsten/kommenden Montag

[F] Es geht mir um folgendes Problem: letzten, diesen, nächsten, kommenden Montag usw. Wie formuliert man solche relativen Datumsangaben am besten?

[A] Nächst… impliziert prinzipiell eine stärkere Unmittelbarkeit als kommend, meist ist aber dasselbe gemeint, und letzt… meint das Gegenteil von nächst… Relative Datumsangaben mit den Demonstrativpronomen dieser, diese, dieses stehen indes in Analogie zu solchen Angaben mit nächst… oder letzt…

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Was macht KI mit unserer Sprache?

Die Publikation des deutschen Wissenschaftsjournalisten Christoph Drösser widmet sich einem der prägendsten technologischen Phänomene der Gegenwart: großen Sprachmodellen und ihrer gesellschaftlichen, epistemologischen sowie bildungspolitischen Bedeutung. Bereits das Inhaltsverzeichnis signalisiert eine klar strukturierte Dramaturgie von der ideengeschichtlichen Verortung über die technische Fundierung und die praktische Anwendung bis hin zu normativen und kulturtheoretischen Reflexionen. Der Aufbau folgt einer argumentativen Progression vom Mythos zur Methode und von der Technik zur Anthropologie.

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Herkunft und Bedeutung der Redewendung sein Licht unter den Scheffel stellen

[F] Ein Freund meinte neulich zu mir, ich würde mein Licht unter den Scheffel stellen. Mit der Formulierung konnte ich gar nichts anfangen und habe ich mich auch gefragt, was denn ein Scheffel ist?

[A] Die Redewendung wird oft geäußert, um eine Person zu beschreiben, die sich ›unter Wert verkauft‹. Ihr Ursprung geht schriftsprachlich auf eine Passage im Matthäus-Evangelium zurück. Das Wort Scheffel bezeichnet ein sogenanntes Hohlmaß, also ein Messgefäß aus Holz oder Metall, das früher vor allem als Behälter für Getreide verwendet wurde.

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Vorname der Woche: Kian

Kian ist ein irischer männlicher Vorname aus dem 6. Jahrhundert mit der Bedeutung ›alt, anhaltend, fortdauernd‹. Der Name kommt aber auch im Persischen vor, hier bedeutet er etwa ›König‹ oder ›reich‹.

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Umfrage: Sprache und KI

In Anlehnung an unser Projekt »Sprache und KI« führen wir aktuell eine Umfrage zu ebendiesem Thema durch. Wir würden gerne von Ihnen wissen, wie Sie Künstliche Intelligenz nutzen und wie Sie den Einfluss von KI auf die deutsche Sprache einschätzen. Machen Sie mit! Wir freuen uns.

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Kasus nach sich sehen als

[F] In einem Leitartikel der Süddeutschen Zeitung (SZ) heißt es: »Der Ministerpräsident sieht sich gern als gelassener, abgeklärter Staatenlenker.« Ist das grammatikalisch korrekt? Ich meine, es müsste als gelassenen, abgeklärten Staatenlenker heißen.

[A] In dieser Frage der grammatischen Kongruenz, also der grammatisch-formalen Abstimmung der verschiedenen Satzglieder im Kasus, haben sowohl der Leitartikler der SZ als auch Sie Recht.

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Folge 35: Projekt »Sprache und KI« – Interview 2/2: Der Wortcast mit Prof. Dr. Ute Schmid

Bildung und KI – geht das zusammen? Lernen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bedeutet nicht, sich vom Computer beliebige Informationen ausgeben lassen. Vielmehr bedarf es spezieller Kompetenzen, um ›intelligent‹ mit KI umgehen zu können. Am besten werden diese bereits ab der ersten Klasse im Schulunterricht gefördert, meint Ute Schmid, unsere Gesprächspartnerin in dieser Wortcast-Folge. Die Vorsitzende der Taskforce KI in der Bildung der Gesellschaft für Informatik erläutert im Interview wichtige Eckpunkte und Strategien, um mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen zu können und eine digitale Bildungskluft zu vermeiden.

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Rechtschreibung von Zusammensetzungen aus Substantiv und Adjektiv

[F] Immer wieder stoße ich bei ein und demselben Wort auf verschiedene Schreibungen: Man findet zum Beispiel technikaffin, technik-affin und auch Technik-affin. Welche Schreibweise ist hier die richtige?

[A] Die Rechtschreibung von Zusammensetzungen aus Substantiv und Adjektiv bereitet oftmals Kopfzerbrechen, doch in der Tat gibt es einige Regeln, die hier Abhilfe schaffen. Grundsätzlich gilt: Klein- und Zusammenschreibung ist der Normalfall, und einen Bindestrich setzt man nicht einfach nur so.

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