Neuigkeiten

Unterschied zwischen möchten und mögen

[F] In einem Gespräch verwendete kürzlich jemand ich möchtete als Vergangenheitsform von ich möchte. Ich habe sofort eingewandt, dass die richtige Vergangenheitsform von möchten ich mochte heißt. Aber ist ich mochte nicht eine Vergangenheitsform von mögen? Gibt es überhaupt ein Verb möchten?

[A] Tatsächlich gibt es keine Grundform, also keinen Infinitiv möchten – und damit auch keine Vergangenheitsform möchtete. Hier liegen vielmehr die konjugierten Formen des Konjunktivs II des Verbs mögen vor.

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Folge 34: Projekt »Sprache und KI«, Interview 1/2: Der Wortcast mit Prof. Dr. Armin Grunwald

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Armin Grunwald spricht im Wortcast über die Möglichkeiten und (noch) schwer einschätzbaren Unwägbarkeiten im Umgang mit KI. Dabei werden betroffene Berufsfelder ebenso thematisiert wie auch Konsequenzen für kognitive oder sprachliche Fertigkeiten. Daneben wird ebenfalls das Phänomen diskutiert, dass Menschen zu KI emotionale Bindungen aufbauen.

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Vorname der Woche: Jasmin

Der Mädchenname Jasmin geht auf das persische Wort yāsaman bzw. das arabische Wort yāsamīn zurück. Dies ist jeweils die Bezeichnung für die Jasminpflanze. Der Name Jasmin ist also als ›die Blume‹ oder ›die Duftende‹ zu verstehen.

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Fasching, Karneval, Fastnacht, Fasenacht … bei der GfdS

Mit Sitz in Wiesbaden, Nachbarstadt der Faschingshochburg Mainz, gerät auch die GfdS in den Sog der dortigen Fastnacht. Dies hat Auswirkungen auf unsere Bürozeiten an den »närrischen Tagen«: Am Rosenmontag, den 16. Februar 2026, und am Veilchendienstag, den 17. Februar 2026, haben wir jeweils nur vormittags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet. Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei und wir sind wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie erreichbar.

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Der kleine Prinz in deutschen Mundarten

Der kleine Prinz (Originaltitel: Le Petit Prince) von Antoine de Saint-Exupéry gehört zur Weltliteratur – und das zu Recht: eine bewegende Geschichte über einen kleinen Prinzen, der durch das Universum reist und dabei auf unterschiedliche Persönlichkeiten trifft – darunter ein notgelandeter Pilot (Erzähler der Geschichte) und ein Fuchs, mit denen er tiefgehende Freundschaften schließt und neugewonnene Erkenntnisse austauscht. Seit es 1943 erschienen ist, wurde das Werk in 618 verschiedene Sprachen und Dialekte übersetzt und begeistert noch heute – über 80 Jahre später – junge und alte Menschen auf der ganzen Welt. Eine zeitlose Erzählung also, die durch Tiefsinn und Herzlichkeit überzeugt. In dieser Ausgabe nun wird sie den Lesenden kapitelweise in unterschiedlichen deutschen Dialekten nahegebracht.

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Vorname der Woche: Amir

Der Name Amir kann unterschiedlich hergeleitet werden. Einerseits kommt er aus dem Arabischen, wo amīr so viel wie ›Befehlshaber‹, ›Herrscher‹, ›Prinz‹ bedeutet. Andererseits ist er auf das Hebräische zurückzuführen und dort als ›Baumkrone‹, ›Wipfel‹ zu verstehen.

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Wörter des Jahres 2026

Auch im letzten Jahr haben wir wieder zahlreiche Einsendungen erhalten, aus denen wir die Wörter des Jahres gewählt haben. Und so steht auch hier wieder der alljährliche Aufruf, uns das aus Ihrer Sicht künftige Wort des Jahres einzusenden. Zu gewinnen gibt es wie immer einen attraktiven Buchpreis. Unter allen gültigen Einsendungen entscheidet das Los. Einsendeschluss …

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Börger, Vurst und Kese

Üblicherweise werden an dieser Stelle korrekte Schreibweisen thematisiert – normgerechte Orthografie. Gewöhnlicherweise wird aber auch nicht die Verwendung von Ausdrücken verboten. Doch dafür hat sich das EU-Parlament am 9. Oktober 2025 entschieden. Wenn nun noch die 27 EU-Staaten zustimmen, dürfen Wörter wie Burger, Schnitzel und Wurst künftig nicht mehr für vegane oder vegetarische Alternativen für Fleischprodukte herangezogen werden. Das hätte Folgen.

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