Vorname des Monats: Liana
Liana ist eine Kurzform von Juliana, die weibliche Form des lateinischen Jungennamens Julian, der auf den altrömischen Beinamen Julianus zurückgeht. Liana bedeutet demnach ›die aus dem Geschlecht der Julier‹.
[weiterlesen]Liana ist eine Kurzform von Juliana, die weibliche Form des lateinischen Jungennamens Julian, der auf den altrömischen Beinamen Julianus zurückgeht. Liana bedeutet demnach ›die aus dem Geschlecht der Julier‹.
[weiterlesen][F] Warum spricht man das Wort Eidechse eigentlich Ei-dechse und nicht Eid-echse? Es handelt sich doch wohl um eine Echse.
[A] Tatsächlich ist Echse ein Sammelbegriff aus der Zoologie. Es handelt sich dabei um eine willkürliche Rückbildung aus dem Wort Eidechse, das germanische Wurzeln hat.
[weiterlesen]Nach Trigger und toxisch behandelt unser neues Zeit-Wort Resilienz einen weiteren medizinisch-psychologischen Fachausdruck, der Einzug in den (gehobenen) Alltagswortschatz gehalten hat. Seit einigen Jahren vernimmt man das Wort nicht nur vermehrt, sondern kann sich ihm beinahe unmöglich entziehen, hat doch seine Gebrauchshäufigkeit sprunghaft zugenommen.
[weiterlesen]Der Jungenname Miran ist unterschiedlich zu deuten. Zunächst wird er im Slawischen vom Wort miran ›ruhig‹, ›gelassen‹ abgeleitet, er kann dort aber auch auf mir ›Frieden‹ zurückgeführt werden. Ebenso kann Miran als Kurzform des slawischen Jungennamens Miroslav gesehen werden. Im Kurdischen trägt Miran zudem die Bedeutung ›Prinz‹ (zu persisch mîr).
[weiterlesen][F] In einem Gespräch verwendete kürzlich jemand ich möchtete als Vergangenheitsform von ich möchte. Ich habe sofort eingewandt, dass die richtige Vergangenheitsform von möchten ich mochte heißt. Aber ist ich mochte nicht eine Vergangenheitsform von mögen? Gibt es überhaupt ein Verb möchten?
[A] Tatsächlich gibt es keine Grundform, also keinen Infinitiv möchten – und damit auch keine Vergangenheitsform möchtete. Hier liegen vielmehr die konjugierten Formen des Konjunktivs II des Verbs mögen vor.
[weiterlesen]Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Armin Grunwald spricht im Wortcast über die Möglichkeiten und (noch) schwer einschätzbaren Unwägbarkeiten im Umgang mit KI. Dabei werden betroffene Berufsfelder ebenso thematisiert wie auch Konsequenzen für kognitive oder sprachliche Fertigkeiten. Daneben wird ebenfalls das Phänomen diskutiert, dass Menschen zu KI emotionale Bindungen aufbauen.
[weiterlesen]Der Mädchenname Jasmin geht auf das persische Wort yāsaman bzw. das arabische Wort yāsamīn zurück. Dies ist jeweils die Bezeichnung für die Jasminpflanze. Der Name Jasmin ist also als ›die Blume‹ oder ›die Duftende‹ zu verstehen.
[weiterlesen]Mit Sitz in Wiesbaden, Nachbarstadt der Faschingshochburg Mainz, gerät auch die GfdS in den Sog der dortigen Fastnacht. Dies hat Auswirkungen auf unsere Bürozeiten an den »närrischen Tagen«: Am Rosenmontag, den 16. Februar 2026, und am Veilchendienstag, den 17. Februar 2026, haben wir jeweils nur vormittags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet. Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei und wir sind wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie erreichbar.
[weiterlesen][F] Könnten Sie mir Auskunft darüber geben, ob die Schreibweise Dern’sches Gelände den gültigen Regeln der deutschen Rechtschreibung entspricht?
[A] Bei dem Adjektiv Dern’sch handelt es sich um eine Ableitung aus dem Eigennamen Dern durch Anfügen der Endung -sch. Der Apostroph ist hier in der Tat grammatikalisch korrekt.
[weiterlesen]Der kleine Prinz (Originaltitel: Le Petit Prince) von Antoine de Saint-Exupéry gehört zur Weltliteratur – und das zu Recht: eine bewegende Geschichte über einen kleinen Prinzen, der durch das Universum reist und dabei auf unterschiedliche Persönlichkeiten trifft – darunter ein notgelandeter Pilot (Erzähler der Geschichte) und ein Fuchs, mit denen er tiefgehende Freundschaften schließt und neugewonnene Erkenntnisse austauscht. Seit es 1943 erschienen ist, wurde das Werk in 618 verschiedene Sprachen und Dialekte übersetzt und begeistert noch heute – über 80 Jahre später – junge und alte Menschen auf der ganzen Welt. Eine zeitlose Erzählung also, die durch Tiefsinn und Herzlichkeit überzeugt. In dieser Ausgabe nun wird sie den Lesenden kapitelweise in unterschiedlichen deutschen Dialekten nahegebracht.
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