Neuigkeiten

Souveränität

Für viele von uns war Souveränität lange Zeit nicht viel mehr als die Substantivbildung zum Adjektiv souverän. Und darunter haben wir in erster Linie ein selbstbewusstes Verhalten verstanden. Dass das nicht alles ist, worum es bei diesem Wort geht, war nie ein Geheimnis – doch die Kenntnis weiterer Bedeutungen war schon länger nicht mehr allzu verbreitet. Dabei ist es genau dieses über die Alltagsbedeutung hinausgehende Verständnis des Wortes, das wieder mehr und mehr in unsere Alltagssphäre dringt.

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Sprache und KI: Interviews

Im Rahmen unseres Projekts »Sprache und KI« haben wir zwei Interviews geführt: mit einer ausgezeichneten Expertin zum Thema Bildung und einem hochrangigen Experten zum Thema Technikfolgenabschätzung. Beide Interviews sind als Podcast in unserer Reihe Wortcast erschienen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte der beiden Folgen, nebst Informationen über unsere Gesprächspartner.

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Sprache und KI: Autor(inn)en und Beiträge

Im Rahmen unseres Projekts „Sprache und KI“ sind fünf Beiträge entstanden, die unterschiedliche Perspektiven auf das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und sprachbezogenen Anwendungsfeldern eröffnen und zentrale Entwicklungen sowie Herausforderungen an dieser Schnittstelle aufzeigen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte der einzelnen Beiträge, nebst Informationen über unsere Autorinnen und Autoren.

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Sprache und KI – Chancen, Grenzen, Herausforderungen, Probleme

Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend den Umgang mit Sprache. Insbesondere in Bereichen wie barrierearmer Kommunikation und Übersetzung, Wirtschaft und Verwaltung, Literatur und Bildung verändern KI-basierte Verfahren bestehende Arbeits- bzw. Lernprozesse und eröffnen neue Möglichkeiten für Effizienzsteigerung und Skalierbarkeit; gleichzeitig ist der Einsatz dieser Technologie an spezifische Voraussetzungen gebunden. Die Chancen, Grenzen, Herausforderungen und Probleme dieser Bereiche zu beleuchten, war Ziel des GfdS-Projekts »Sprache und KI«. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte.

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Was macht KI mit unserer Sprache?

Die Publikation des deutschen Wissenschaftsjournalisten Christoph Drösser widmet sich einem der prägendsten technologischen Phänomene der Gegenwart: großen Sprachmodellen und ihrer gesellschaftlichen, epistemologischen sowie bildungspolitischen Bedeutung. Bereits das Inhaltsverzeichnis signalisiert eine klar strukturierte Dramaturgie von der ideengeschichtlichen Verortung über die technische Fundierung und die praktische Anwendung bis hin zu normativen und kulturtheoretischen Reflexionen. Der Aufbau folgt einer argumentativen Progression vom Mythos zur Methode und von der Technik zur Anthropologie.

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Vorname der Woche: Kian

Kian ist ein irischer männlicher Vorname aus dem 6. Jahrhundert mit der Bedeutung ›alt, anhaltend, fortdauernd‹. Der Name kommt aber auch im Persischen vor, hier bedeutet er etwa ›König‹ oder ›reich‹.

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Kasus nach sich sehen als

[F] In einem Leitartikel der Süddeutschen Zeitung (SZ) heißt es: »Der Ministerpräsident sieht sich gern als gelassener, abgeklärter Staatenlenker.« Ist das grammatikalisch korrekt? Ich meine, es müsste als gelassenen, abgeklärten Staatenlenker heißen.

[A] In dieser Frage der grammatischen Kongruenz, also der grammatisch-formalen Abstimmung der verschiedenen Satzglieder im Kasus, haben sowohl der Leitartikler der SZ als auch Sie Recht.

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Folge 35: Projekt »Sprache und KI« – Interview 2/2: Der Wortcast mit Prof. Dr. Ute Schmid

Bildung und KI – geht das zusammen? Lernen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bedeutet nicht, sich vom Computer beliebige Informationen ausgeben lassen. Vielmehr bedarf es spezieller Kompetenzen, um ›intelligent‹ mit KI umgehen zu können. Am besten werden diese bereits ab der ersten Klasse im Schulunterricht gefördert, meint Ute Schmid, unsere Gesprächspartnerin in dieser Wortcast-Folge. Die Vorsitzende der Taskforce KI in der Bildung der Gesellschaft für Informatik erläutert im Interview wichtige Eckpunkte und Strategien, um mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen zu können und eine digitale Bildungskluft zu vermeiden.

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Rechtschreibung von Zusammensetzungen aus Substantiv und Adjektiv

[F] Immer wieder stoße ich bei ein und demselben Wort auf verschiedene Schreibungen: Man findet zum Beispiel technikaffin, technik-affin und auch Technik-affin. Welche Schreibweise ist hier die richtige?

[A] Die Rechtschreibung von Zusammensetzungen aus Substantiv und Adjektiv bereitet oftmals Kopfzerbrechen, doch in der Tat gibt es einige Regeln, die hier Abhilfe schaffen. Grundsätzlich gilt: Klein- und Zusammenschreibung ist der Normalfall, und einen Bindestrich setzt man nicht einfach nur so.

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Ausbildung(sstelle) zur/zum vs. als

[F] Bewirbt sich eine Schülerin um eine »Ausbildungsstelle zur Industriekauffrau« oder um eine »Ausbildungsstelle als Industriekauffrau«?

[A] Wir denken, dass in diesem Fall – in der Konstruktion mit Ausbildungsstelle – die als-Variante vorzuziehen ist. So wird die Konjunktion als verwendet, um ein Bezugswort näher zu bestimmen.
Anders verhält es sich hingegen in einer entsprechenden Konstruktion mit Ausbildung; hier wäre zur ODER als denkbar.

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