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GfdS wählt Wort des Jahres 2016

Pressekonferenz Wörter des Jahres 2016

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat am 9. Dezember die Wörter des Jahres 2016 bekanntgegeben. Wir präsentieren Ihnen Momentaufnahmen von der Pressekonferenz im Rathaus Wiesbaden sowie von der Jurysitzung am Abend des 7. Dezember.

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Gruselclown

Es ist Herbst. Die Tage werden kürzer, Dunkelheit und Kälte schleichen aus allen Ecken heran – und nicht nur sie. Seit einigen Wochen sollte man sich auch bei Tageslicht in Acht nehmen, denn: Hinter jeder Hausecke, jedem Auto könnte ein Gruselclown lauern und seine Opfer im besten Fall erschrecken, in schlimmeren Fällen bedrohen oder überfallen.

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Der doppelte Ergänzungsbindestrich

[F] Ist es eigentlich zulässig, bei Wortverbindungen mit Konjunktionen Wortbestandteile am Anfang und am Ende, sozusagen über Kreuz, durch Bindestriche auszulassen? Beispiel: Auslandstage- und -übernachtungsgeld – einmal wird die Endsilbe -geld ersetzt und ein andermal die Silbe Auslands-. Oder muss es lauten Auslandstage- und Auslandsübernachtungsgeld?

[A] Ja, es ist durchaus erlaubt – und vielfach üblich –, zweimal den sog. Ersparungsbindestrich zu setzen, nach dem einfachen Grundmuster: Warenan- und -verkauf.

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Woher kommt die Redewendung den Löffel abgeben?

[F] Woher kommt die Redewendung den Löffel abgeben?

[A] Da hat wieder einer den Löffel abgegeben (hingelegt, weggeworfen, fallen gelassen) sagt man seit dem 19. Jh., wenn jemand stirbt oder gestorben ist. Laut Lutz Röhrich wird das Sterben in vielen mundartlichen Versionen mit dem Bild vom Weglegen des Löffels umschrieben. Der Löffel steht dabei für die lebensnotwendige Tätigkeit des Essens.

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Woher kommt der Ausdruck Kaue?

[F] Lange Zeit habe ich in Schachtanlagen gearbeitet. Nach der Schicht ging es immer zum Waschen in die Kaue. Woher kommt dieser Ausdruck?

[A] Der Ausdruck Kaue bezeichnet das Gebäude über der Schachtöffnung eines Bergwerks oder den Wasch- und Umkleideraum der Bergleute. Er soll sich vom mittelhochdeutschen Wort kouwe (›Schachthäuschen‹) abgeleitet haben und aus dem lateinischen cavea (›Umfriedung/Käfig‹) entlehnt worden sein.

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Müsste der Zurring nach neuer Rechtschreibung nicht Zurrring heißen?

[F] In einer technischen Beschreibung habe ich das Wort Zurring gefunden. Müsste dieses nach der neuen Rechtschreibung nicht mit -rrr- geschrieben werden? Im Duden steht es mit -rr-.

[A] Der Zurring, der im Duden mit -rr- zu finden ist, bezeichnet eine Leine zum Zurren und wird in der Seemannssprache verwendet. Da das Wort im vorliegenden Fall jedoch aus einer technischen Beschreibung stammt, handelt es sich in diesem Kontext vermutlich nicht um eine Leine, sondern um eine Metallöse.

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»Sprachverbesserungs-Begünstigungsinstanz«

Der Redaktionsstab der Gesellschaft für deutsche Sprache beim Deutschen Bundestag feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass würdigten Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert und der SPD-Abgeordnete Lothar Binding am 29. November 2016 die Arbeit des Redaktionsstabs als »Sprachverbesserungsbegünstigungsinstanz« in einer Feierstunde.

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GfdS gibt am 9. Dezember die „Wörter des Jahres“ bekannt

Die »Wörter des Jahres 2016« werden von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am 9. Dezember 2016 um 10:00 Uhr im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden bekannt gegeben. Vertreterinnen und Vertreter der Medien, die Interviews führen möchten, melden sich bitte bis zum 5. Dezember 2016 an.

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